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14. Februar 2012, 18:58 Uhr

Eurogruppe verschiebt Beratungen über Griechenland

Das Treffen der Eurogruppe, um über Griechenland zu beraten wurde kurzfristig abgesagt. Wichtige Forderungen wurden noch nicht erfüllt, weswegen es nur eine Telefonkonferenz der Finanzminister der Eurozone geben wird.

Griechenland, Eurogruppe, EU-Kommission, EZB, IWF, Troika, Euro

Jean-Claude Juncker, Vorsitzender der Eurogruppe, und die Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Christine Legarde© Olivier Hoslet/DPA

Ein für Mittwoch erwartetes Treffen der Eurogruppe zu Griechenland findet nicht statt. Da Bedingungen für ein zweites Hilfspaket von Griechenland noch nicht erfüllt seien, solle nur eine Beratung der Euro-Finanzminister per Telefonkonferenz stattfinden, teilte der Vorsitzende der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, am Dienstag in Luxemburg mit. Wichtige Entscheidungen wie die Freigabe eines neuen Hilfsprogrammms mit Zahlungen in Höhe von 130 Milliarden Euro zur Rettung Griechenlands vor dem Bankrott werden somit weiter verschoben.

Es seien noch weitere Arbeiten der Troika-Experten - Vertreter von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds - mit den griechischen Behörden in mehreren Bereichen nötig, teilte Juncker mit. Demnach machte die griechische Regierung bislang keinen Vorschlag, wie sie noch in diesem Jahr weitere 325 Millionen Euro einsparen will. "Darüber hinaus habe ich nicht die geforderten politischen Zusagen der Vorsitzenden der griechischen Koalitionsparteien für eine Umsetzung des Programms erhalten." Beides hatten die Euro-Finanzminister in der vergangenen Woche als Voraussetzung für das neue Hilfsprogramm genannt.

ono/AFP
 
 
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