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Sprachschule wirbt mit Melania Trump - ihre Anwälte drohen mit Klage

Ein Konterfei von Melania Trump, dazu der Slogan "Stellen Sie sich vor, wie weit man kommen kann - mit einem bisschen Englisch" - so eine Werbeanzeige in Kroatiens Hauptstadt Zagreb. Zum Unmut der US-First-Lady, die sich nun wehrt.

Sprachschule wirbt mit Melania Trump - Fall für Anwälte

Die Anwälte von US-First-Lady Melania Trump haben eine Klage gegen eine Sprachschule in Kroatien angekündigt

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, 47, findet eine Werbung mit ihrem Konterfei in Kroatiens Hauptstadt Zagreb gar nicht lustig. Die Anwälte der US-First-Lady hätten eine Klage angekündigt und verlangten die Entfernung der umstrittenen Plakate innerhalb von 24 Stunden, berichteten der kroatische TV-Sender RTL und andere Medien.

"Stellen Sie sich vor, wie weit man kommen kann - mit einem bisschen Englisch", steht auf den Plakatwänden neben dem Bild von der First Lady. Damit wollte eine örtliche Sprachschule auf witzige Weise werben. 

"Zu Melania Trump kann man stehen, wie man möchte"

Auch in dürfe das Gesicht einer Person für Werbezwecke nur dann genutzt werden, wenn dafür eine ausdrückliche Zustimmung vorliege, zitiert der Sender die Trump-Anwältin Natasa Pirc-Musar. Die Juristin stammt wie die First Lady aus dem Nachbarland Slowenien - und war dort schon gegen Werbung für Gebäck, Getränke oder Eis mit Verweis auf Melania Trump eingeschritten.

"Zu Melania Trump kann man stehen wie man möchte, aber man kann ihr den Erfolg nicht abstreiten. Diesen hat sie auch der englischen Sprache zu verdanken. Ansonsten wird man nicht zur mächtigsten Frau der Welt", wird Ivis Buric, Mitinitiator der Kampagne, auf der österreichischen Website "heute.at" zitiert. Das Američki Institut wolle nach eigenen Angaben darauf hinweisen, wie wichtig es für den beruflichen Erfolg sei, eine fremde Sprache zu lernen. Wegen der schlechten wirtschaftlichen Situation verlassen noch immer viele junge Leute die Balkan-Staaten und versuchen in Westeuropa oder in anderen wohlhabenden Regionen der Welt ihr Glück.

Die spätere First Lady war als Melanija Knavs im Südosten der damaligen jugoslawischen Republik Slowenien geboren worden. Mit 16 Jahren hatte sie begonnen, als Model zu arbeiten und war 1995 in die USA ausgewandert.

fs/DPA

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