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Die französische Rechtsextreme Marine Le Pen hat ihre Anhänger indirekt zu einem Protestvotum gegen beide Kandidaten bei der Präsidentschaftswahl am nächsten Sonntag aufgerufen.
Den Vorwurf des Wahlbetrugs, mit dem er am Mittwoch Aufsehen erregte, will Silvio Berlusconi nicht aufrecht erhalten. Um die "Unregelmäßigkeiten" bei der Wahl zu überprüfen, sollten aber 1,1 Millionen Stimmzettel neu ausgezählt werden, verlangt er.
Experten haben am Morgen damit begonnen, 80.000 als ungültig gewertete Stimmzettel zu kontrollieren. Silvio Berlusconi sieht darin seine letzte Chance, etwas an den Mehrheitsverhältnissen der verlorenen Wahl zu ändern.
Dass 62 Millionen Bürger am Wahltag ihre Stimme abgeben können und wenige Stunden später das Ergebnis errechnet ist, verlangt umfangreiche Vorarbeiten. Für den reibungslosen Ablauf ist Bundeswahlleiter Johann Hahlen verantwortlich.
Die Republikaner wollen Filmemacher Michael Moore anklagen. Er belohnt Studenten mit Chips und Unterwäsche, wenn sie versprechen zur Wahl zu gehen. Das verstößt gegen die Wahlgesetze, sagen die Republikaner.
Nach den Wahlen im Kongo soll es bei der Stimmenauszählung nicht mit rechten Dingen zugehen. Internationale Beobachter kritisieren die schlechte Organisation, und Vorwürfe des Wahlbetruges werden laut.
Bei der Stichwahl um das französische Präsidentenamt könnten am Sonntag hunderttausende Franzosen weder Amtsinhaber Nicolas Sarkozy noch den Sozialisten François Hollande wählen, sondern ein weißes Blatt abgeben.
Urnen, die schon vor Stimmabgabe gefüllt sind, Wahlbeteiligungen von weit über 100 Prozent - Dokumente im Internet zeigen, wie plump zugunsten der Kreml-Partei "Einiges Russland" gefälscht wurde.
Der nationalistische Herausforderer Tomislav Nikolic hat sich bei der Präsidentschaftwahl in Serbien gegen den bisherigen Amtsinhaber Boris Tadic durchgesetzt.
Bei der Präsidentschaftswahl in der Dominikanischen Republik ist der Kandidat der Regierungspartei, Danilo Medina, ersten Teilergebnissen zufolge in Führung gegangen.
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