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Plünderungen und Gewalt gegen "die Araber"

Nach dem Rückzug der Besatzer aus der malischen Wüstenstadt Timbuktu wollen sich die Einwohner an den Islamisten rächen. Geschäfte werden geplündert, ein Mann fast gelyncht.

  Die Freude über die Eroberung der legendären Wüstenstadt Timbuktu durch französische und malische Truppen währte nur kurz: Hunderte Einwohner plündern Geschäfte und Unterkünfte von geflohenen mutmaßlichen Islamisten, die von den Einwohnern als "Araber" oder "Algerier" bezeichnet werden.  Seit April 2012 hatten islamistische Gruppen mit Verbindung zum Terrornetzwerk Al-Kaida in Nordafrika (AQMI) die Stadt kontrolliert. Vor ihrem endgültigen Abzug am Sonntag schossen die Islamisten noch wild um sich, plünderten laut Einwohnern unter anderem das Bürgermeisteramt und steckten eine Bibliothek mit alten Schriften von unschätzbarem Wert in Brand.

Die Freude über die Eroberung der legendären Wüstenstadt Timbuktu durch französische und malische Truppen währte nur kurz: Hunderte Einwohner plündern Geschäfte und Unterkünfte von geflohenen mutmaßlichen Islamisten, die von den Einwohnern als "Araber" oder "Algerier" bezeichnet werden.

Seit April 2012 hatten islamistische Gruppen mit Verbindung zum Terrornetzwerk Al-Kaida in Nordafrika (AQMI) die Stadt kontrolliert. Vor ihrem endgültigen Abzug am Sonntag schossen die Islamisten noch wild um sich, plünderten laut Einwohnern unter anderem das Bürgermeisteramt und steckten eine Bibliothek mit alten Schriften von unschätzbarem Wert in Brand.

fw/AFP/AFP

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