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Trotz des internationalen Verbots von Streubomben investieren nach Angaben von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zahlreiche europäische Banken weiterhin Milliarden von Dollar in ihre Produktion.
Der Konflikt in Libyen erreicht eine neue Dimension: Machthaber Muammar al Gaddafi kämpft nicht nur mit Panzern und Raketenwerfern gegen sein Volk. Experten bestätigen nun den Einsatz heimtückischer Streubomben in Wohngebieten.
Seit Wochen wird die Stadt Misrata belagert - und womöglich setzen Gaddafis Truppen dabei international geächtete Waffen ein. Die Rebellen und westliche Reporter wollen beobachtet haben, wie tödliche Streubomben am Himmel explodiert sind. US-Außenministerin Hillary Clinton schwört die Nato unterdessen auf einen langen Kampfeinsatz ein.
Libysche Rebellen in der heftig umkämpften Stadt Misrata haben den Truppen von Machthaber Muammar el Gaddafi den Einsatz international geächteter Streubomben vorgeworfen.
Großbritannien hat den USA offenbar trotz der Unterzeichnung eines internationalen Streubombenverbots die Lagerung der Bomben auf britischem Boden erlaubt.
Im südostasiatischen Laos haben am Dienstag Beratungen über die Umsetzung der internationalen Streubomben-Konvention begonnen.
Das international vereinbarte Verbot von Streubomben hat nach Einschätzung von Experten innerhalb kürzester Zeit "bemerkenswerte" Fortschritte beim Schutz vor den gefährlichen Waffen gebracht.
Das Bundesinnenministerium prüft nach eigenen Angaben Vorwürfe, nach denen der Lieferant der für einen Testlauf am Hamburger Flughafen bestimmten Körperscanner auch Streubomben herstellt.
Die weltweite Ächtung von Streubomben ist einen großen Schritt vorangekommen. Knapp 100 Staaten haben in Oslo einen Vertrag über das Verbot der heimtückischen Splitterwaffen unterzeichnet. Binnen acht Jahren sollen die Bestände vernichtet werden. Doch das Abkommen hat eine gravierende Schwäche.
Einen Monat nach der Verabschiedung der UN-Resolution ist die militärische Lage in Libyen noch immer schwierig. Das Eingreifen des Westens hat die Rebellen nicht so gestärkt wie erhofft. Dennoch bereiten die USA sich auf ein baldiges Ende der Herrschaft des libyschen Diktators Gaddafi vor.
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