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Westliche Länder rufen zum Verlassen von Bengasi auf

Nach Deutschland und England haben zahlreiche andere westliche Länder ihre Bürger aufgefordert, umgehend die libysche Stadt Bengasi zu verlassen. Sie sprechen vor einer "unmittelbaren Terrorgefahr".

fle/AFP

  Wegen konkreter Terrordrohungen haben die Regierungen westlicher Länder ihre Bürger zum Rückzug aus Bengasi aufgefordert

Wegen konkreter Terrordrohungen haben die Regierungen westlicher Länder ihre Bürger zum Rückzug aus Bengasi aufgefordert

Nach Großbritannien und Deutschland haben auch die Niederlande, Australien und die Schweiz ihre Bürger zum Verlassen der Stadt Bengasi im Osten Libyens aufgerufen. Die australische Regierung warnte am Freitag vor einer "konkreten und unmittelbaren" Bedrohung durch Anschläge auf westliche Ziele in Libyen als Vergeltung für die französische Intervention in Mali. Die niederländische Regierung riet ihren Bürgern davon ab, nach Bengasi zu reisen. Auch die Schweizer Bundesregierung forderte ihre Bürger auf, Bengasi zu verlassen.

Am Donnerstag hatten bereits die Regierungen in London und Berlin vor einer "unmittelbar konkreten" Bedrohung in Bengasi gewarnt und alle Bürger zum sofortigen Verlassen der Stadt und der Region aufgefordert. London riet bereits seit September von Reisen in Libyen außerhalb der Hauptstadt Tripolis und einigen wenigen anderen Städten ab. Auch das Auswärtige Amt #link; http://www.stern.de/1960347.html;warnte schon vorher vor Reisen nach Libyen#.

Am 11. September 2012 waren US-Botschafter Chris Stevens und drei weitere US-Bürger bei einem Angriff auf das Konsulat der Vereinigten Staaten in Bengasi getötet worden. Die USA machten Islamisten für die Tat verantwortlich, die genauen Umstände sind aber weiter unklar. Mitte Januar gab es in Bengasi zudem Schüsse auf den italienischen Konsul. Er blieb bei dem Angriff auf seinen Dienstwagen aber unverletzt.

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