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Angesichts der bislang größten Umorganisation an der Spitze der Militärregierung in Birma hat sich General Than Shwe Gerüchten über seinen angeblichen Rücktritt als Junta-Chef entgegengestellt: Der General ließ sich von der Staatszeitung "New Light of Myanmar", die als Sprachrohr der Militärjunta gilt, am Dienstag als "Oberbefehlshaber Than Shwe" bezeichnen.
Seit 1962 beherrschen Militärs die frühere britische Kolonie Myanmar, die Macht im Staat liegt bei General Than Shwe. Der 75-jährige Regimechef tritt nur selten in Erscheinung, liebt das Golfspiel und verprasste allein bei der Hochzeit seiner jüngsten Tochter 300.000 Dollar.
In Birma hat Juntachef Than Shwe, der das Land fast 20 Jahre lang mit eiserner Hand regiert hat, offiziell die Macht abgegeben.
Birmas Machthaber, Junta-Chef General Than Shwe, hat nach Angaben von Beobachtern aus dem Exil offenbar die Militärführung seines Landes abgegeben.
Hoffnung für die Überlebenden der Wirbelsturmkatastrophe in Myanmar: Das Militärregime öffnet seine Grenzen für ausländische Helfer, wie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nach einem Treffen mit Junta-Chef Than Shwe sagte. 2,5 Millionen Zyklon-Opfer benötigen dringend Hilfe.
Während der UN-Gesandte Gambari seine Vermittlungsbemühungen in Myanmar abgeschlossen hat, trifft sich nun eine hochrangige US-Diplomatin mit der herrschenden Militärjunta. Hoffnung auf Bewegung gibt es allerdings kaum.
Myanmar liegt am Boden. Die Militärdiktatur hat das südasiatische Land heruntergewirtschaftet, die Korruption blüht. Unter der Führung Zehntausender Mönche begehrt das Volk nun gegen die Machthaber auf - und riskiert einen blutigen Gegenschlag.
Gut zwei Wochen nach dem schlimmen Zyklon "Nargis" soll die Hilfe für die Opfer in Myanmar jetzt endlich international koordiniert werden. Am Sonntag tagt dazu eine Geberkonferenz in Rangun. Allerdings wollen die Militärs bislang nur Helfer aus benachbarten Staaten ins Land lassen.
Der Zyklon "Nargis" hat das bitterarme Myanmar offenbar schlimmer verwüstet als bisher bekannt. Der Außenminister rechnet mit 10.000 Toten, weitere 3000 Menschen gelten als vermisst. Das Auswärtige Amt hat deutschen Hilfsorganisationen eine halbe Million Euro zugesagt.
Die Militärjunta Myanmars hat nun doch der internationalen Gemeinschaft Zugeständnisse gemacht: Der UN-Gesandte Ibrahim Gambari erörterte die Lage im Land gleich mit zwei Gesprächspartnern.
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Generalissimus Than Shwe istStaatschef von Myanmar. Seit 1992 ist er Vorsitzender der seit dem 15. November 1997 unter dem Namen State Peace and Development Council (SPDC) herrschenden Militärjunta des Landes.
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