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Vielleicht ist es der Frust des Gescheiterten, vielleicht aber auch einfach nur seine Sicht der Dinge: Mirek Topolanek, EU-Ratspräsident und tschechischer Premier auf Abruf, pöbelte im EU-Parlament über Barack Obama und seine Konjunkturpolitik.
Tschechiens Opposition jubelt: Die Regierung von Ministerpräsident Mirek Topolanek hat ein Misstrauensvotum verloren und muss abdanken. Der Entschluss des Parlaments kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt - derzeit hat Tschechien auch die Ratspräsidentschaft der EU inne.
Die Regierungskrise in Tschechien beschäftigt auch die Europäische Union. Nach dem Misstrauensvotum erklärte Ministerpräsident Mirek Topolanek am Mittwoch, die EU-Ratspräsidentschaft erfolgreich zu Ende führen zu wollen.
Nach dem erfolgreichen Misstrauensvotum gegen die tschechische Mitte-Rechts-Koalition soll jetzt der parteilose Jan Fischer zusammen mit einem Expertenkabinett eine neue Regierung bilden. Da Tschechien derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, hat der Wechsel europweite Bedeutung.
Der Skandal um eine der berüchtigen Partys in Silvio Berlusconis Villa auf Sardinien weitet sich aus. Ein Party-Foto zeigt einen Mann, dessen erigierter Penis aus der Badehose ragt und der sich einer Frau im Sonnenstuhl nähert. Angeblich soll es sich um den früheren tschechischen Premier Mirek Topolanek handeln.
Er wollte die Fotos verbieten lassen, jetzt hat sie die spanische Tageszeitung "El Pais" veröffentlicht: Bilder von der berüchtigten Party in Silvio Berlusconis Villa auf Sardinien zeigen nackte Frauen und geöffnete Badehosen.
Seit Jahren tobt ein Streit um die Ostseepipeline. Nun stockt das Megaprojekt, das Deutschland zuverlässig mit russischem Gas versorgen soll. Die Gegner blockieren, wo sie können - und treiben ihre eigenen Pläne voran.
Nachdem in der Nacht auch die Ukraine dem Einsatz von Kontrolleuren entlang der Pipeline zugestimmt hat, will Russland den Gashahn wieder aufdrehen. Spätestens am Montag soll wieder Gas fließen. Verhandlungen über den Gaspreis sind allerdings gescheitert.
Polen stellt sich stur: Präsident Kaczynski beharrt im EU-Verfassungsstreit weiterhin auf eine Änderung beim Abstimmungsverfahren. Er will das Stimmenverhältnis aus der Wurzel der Einwohnerzahl berechnen. Bis Donnerstag bleibt Zeit, um nach einer Lösung zu suchen.
Der russische Präsident Putin sieht die jüngsten Raketentests seines Landes als Antwort auf amerikanische Aggressionen. In Heiligendamm will Putin den Raketenstreit jetzt sogar zum Thema machen.
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