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Selbstmordattentäter kam auf einem Esel

Er ritt auf einem Esel, war gekleidet wie ein einfacher Bauer. Plötztlich ritt er in eine Patrouille der Schutztruppe für Afghanistan, zündete einen Sprengsatz und riss mehrere Menschen in den Tod.

Die Straßenszene hätte wohl nicht unauffälliger sein können; irgendwo mitten in Afghanistan. Ein Bauer ist unterwegs auf seinem Esel. Doch in einem Ort im Osten des Landes hat sich die Normalität binnen Sekunden in blanken Horror verwandelt. Der "Bauer" lenkte plötzlich seien Esel in eine Fußpatrouille der Internationalen Schutztruppe Isaf und zündete einen an dem Tier befestigten Sprengsatz. Drei Isaf-Soldaten riss er mit in den Tod, dazu deren einheimischen Übersetzer. Auch Zivilisten sollen getötet worden sein. Außerdem gab es zahlreiche Verletzte, darunter vier afghanische Soldaten.

Der Anschlag ereignete sich offiziellen Angaben zufolge in einer Ortschaft im Bezirk Sajedabad in der Provinz Wardak, die nordöstlich an die Provinz Kabul grenzt. Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Attentat. Der Konvoi habe auf einer kleinen Straße gestoppt und sei "zum Ziel eines Selbstmordattentäters" geworden, sagte ein Sprecher. Die Unruheprovinz Wardak hat sich zur Hochburg der Taliban entwickelt.

In diesem Jahr sind nach einer Statistik des unabhängigen Internetdienstes icasualties.org bereits mehr als 100 ausländische Soldaten in Afghanistan ums Leben gekommen, die überwiegende Mehrheit davon Amerikaner. Insgesamt kostete das militärische Engagement seit Ende 2001 mehr als 3300 ausländische Soldaten das Leben.

dho/DPA/AFP/DPA

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