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Der US-Präsident kann zufrieden sein: Während die anderen Verbündeten fleißig Zusagen für neue Soldaten in Afghanistan machen, hat der Bundestag das deutsche Mandat verlängert.
Washington will Berlin nicht zur Truppenaufstockung in Afghanistan drängen. Deutschland könne selbst über das weitere Vorgehen entscheiden, versicherte der US-Sondergesandte Richard Holbrooke einem Zeitungsbericht zufolge. Er warnte aber: Afghanistan sei der "ultimative Test" für die Nato.
Devot in London, fordernd auf dem Nato-Treffen, kühn vor der Prager Burg: Während der Gipfel-Woche in Europa hat Barack Obama sein neues Amerika präsentiert. Als Führungsland, das sich nicht zu schade ist, sich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen.
Die US-Regierung unter Barack Obama will eine Totalreform der Nato. Damit verbunden ist natürlich mehr Engagement in Afghanistan. Doch statt direkt um mehr Soldaten zu bitten, versucht es der US-Präsident mit einer stärkeren strategischen Einbindung. Letztlich wird es aber trotzdem Obamas Krieg bleiben.
Mehr deutsche Truppen für Afghanistan, Thüringen will Opel eine Bürgschaft geben, Freisprüche im Politkowskajaprozess, Kirgistan beschließt Schließung von US-Militärbasis, Weiberfastnacht im Rheinland.
Die USA verlangen von den Nato-Bündnispartnern zusätzliche Truppen für Afghanistan. Außerdem bitten die USA die Verbündeten um mehr Hilfe beim Wiederaufbau des Landes. Die deutsche Regierung hat dem Drängen aus den USA bereits nachgeben.
Auch in Großbritannien hat der US-Senator Barack Obama für mehr Engagement in Afghanistan geworben. Gleichzeitig verteidigte er seine Auslandstour gegen Kritik aus der Heimat. Die Deutschen waren vom Besuch des designierten Präsidentschaftskandidaten begeistert.
Einen Tag nach seiner Rede in Berlin hat der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama die Europäer kaum verhüllt zur Entsendung von weiteren Truppen nach Afghanistan aufgefordert. Außerdem sprach er sich dafür aus, die Truppen nicht in ihrem Mandat zu beschränken.
Nato-Gipfel im rumänischen Bukarest: Die Regierungschefs der Mitgliedsländer haben den USA ihre Unterstützung für die Raketenabwehrpläne der USA zugesagt. Auch die Nato-Erweiterung blieb Thema bei dem Gipfel. Frankreich versprach indes zusätzliche Truppen für Afghanistan.
Die Bundesregierung spielt offenbar mit dem Gedanken einer Aufstockung der Bundeswehr-Truppen für Afghanistan. Doch während das Kanzleramt dementiert, bestätigte das Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur DPA, dass mehr Soldaten an den Hindukusch geschickt werden sollen.
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