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Frankreich zieht seine Kampftruppen eineinhalb Jahre früher aus Afghanistan ab als in der Nato vereinbart. Zwei Tage vor dem Nato-Gipfel in Chicago bekräftigte der neue Präsident François Hollande seine Absicht, den Abzug bis Ende dieses Jahres abzuschließen.
Frankreichs Präsident François Hollande hat seine Absicht bekräftigt, alle französischen Kampftruppen bis Ende des Jahres aus Afghanistan abzuziehen. Er bleibe bei seinem Wahlversprechen, sagte er US-Präsident Obama bei seinem ersten Besuch im Weißen Haus.
Die Bundesregierung will auch nach dem Ende des internationalen Kampfeinsatzes in Afghanistan 2014 um die 430 Millionen Euro pro Jahr in Wiederaufbau und Entwicklung des Landes investieren.
Die Armee des Südsudan hat nach eigenen Angaben den Rückzug ihrer Truppen aus dem umstrittenen Ölfeld Heglig am Samstag abgeschlossen.
Angesichts der brüchigen Waffenruhe in Syrien hat der internationale Syrien-Sondergesandte Kofi Annan Diplomaten zufolge seine Forderung nach einem Abzug der syrischen Truppen aus den Widerstandshochburgen des Landes erneuert.
Die USA haben die Forderung des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai, ihre Soldaten von Außenposten in den Dörfern beschleunigt abzuziehen, relativiert.
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) schließt angesichts der angespannten Lage im Kosovo einen Abzug von Soldaten aus dem Balkanstaat derzeit aus.
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat den Zeitplan für einen Truppenabzug aus Afghanistan präzisiert.
Der britische Premierminister David Cameron hat vor einem vorschnellen Abzug der NATO-Truppen aus Afghanistan gewarnt.
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat Afghanistan deutsche Hilfe weit über den bis Ende 2014 geplanten Abzug der NATO-Kampftruppen hinaus versprochen.
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