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Obamas Bajonett-Attacke amüsiert das Netz

Es waren nur 80 Sekunden von anderthalb Stunden. Doch diese Passage des TV-Duells blieb hängen und gibt dem Netz Anlass zu Hohn und Spott über Mitt Romney - unter #horsesandbayonets.

Von Swantje Dake

Nach dem ersten TV-Duell war es Bibo aus der Sesamstraße, im zweiten der "Aktenordner voller Frauen" und nun Pferde und Bajonette. Jede Fernsehdebatte zwischen Barack Obama und Mitt Romney im US-Präsidentschaftswahlkampf hat ihre Läster-Spuren im Netz hinterlassen. Vor allem im Kurznachrichtendienst Twitter. Das Stichwort des Tages: # horsesandbayonets.

Bajonette und Flugzeugträger

Im letzten Aufeinandertreffen der Kontrahenten ging es vor allem um die Außenpolitik. Romney warf Obama vor, die Ausgaben für das Militär drastisch kürzen zu wollen. Und schon jetzt sei die Marine kleiner als 1917, die Luftwaffe veraltet. Obama konterte gelassen und blieb zunächst noch sachlich: Die USA gäben mehr für ihr Militär aus als die folgenden zehn Staaten zusammen, so der Präsident. Dann griff er zur Keule: "Ich denke, Gouverneur Romney hat vielleicht nicht genug Zeit damit verbracht nachzuschauen, wie unser Militär funktioniert. Wir haben diese Dinger, Flugzeugträger genannt, da können Flugzeuge drauf landen", spottete Obama. "Und wir haben diese Schiffe für Unterwasser, atomar betriebene U-Boote." Und im Übrigen verfüge die US-Armee mittlerweile auch über weniger Pferde und Bajonette als 1916. Während Romney von 1917 sprach, griff Obama das Jahr 1916 auf. Dieses Missverständnis wäre noch zu verkraften gewesen.

80 Sekunden und ihre Wirkung im Netz

Es sind diese läppischen 80 Sekunden aus dem knapp 90 Minuten langen Duell, die die Diskussion über die Debatte bestimmen. Innerhalb von Minuten entsteht der Hashtag auf Twitter, entstehen Videos mit Romney und Obama hoch zu Ross im Südstaaten-Outfit, verfremdete Bilder. Laut Twitter war die "Horses-and-bayonets"-Passage schon während des Duells die am meisten kommentierte. Mehr als 105.000 Tweets pro Minute folgten auf den kurzen Abschnitt.

Mit knappen Kommentaren "Das hat mich aufgeweckt", "Die Bar bricht in Gelächter aus" oder einfach nur einem "lolololololo". Aber auch inhaltlich. Romneys Pläne für die Energieversorgung oder seine Äußerungen zum Thema Frauenrechte seien ebenfalls auf dem Stand von 1917. Der Tweet von Richard Jackson fasst die Position des Netzes zusammen: "Barack Obama ist heute Abend ein geborener Komiker … Der #horsesandbayonet-Spruch war unbezahlbar".

Und auch @BIGBIRD, der Bibo seit dem ersten Duell eine Stimme auf Twitter gibt, meldet sich zu Wort: "Ich war auch mal ein Kandidat … dann habe ich mich mit einem Bajonette ins Knie gestochen."

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