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9. Mai 2007, 11:25 Uhr

Amerikaner wollen Abzug aus dem Irak

Die Mehrheit der US-Bürger will einen Abzug der amerikanischen Truppen aus dem Irak, das ergab eine Umfrage. US-Vizepräsident Dick Cheney informiert sich gerade auf einer Nahost-Reise über die Lage im Irak, die Anschlagsserie dort setzt sich fort.

US-Soldaten patroullieren eine Straße in Baghdad© Elisha Dawkins/SPC/AFP/US Department of Defence

Die meisten US-Bürger wollen einen klaren Zeitplan für einen Abzug aus dem Irak, ganz gleich ob es danach zu einem Bürgerkrieg in dem Golfstaat kommt oder nicht. Das ergab eine Umfrage von "USA Today" und Gallup, deren Ergebnisse veröffentlicht wurden. Dies zeige, dass die Argumente der Regierung gegen einen Abzugsplan für die Bürger nicht überzeugend seien, kommentierte die Zeitung "USA Today" die Ergebnisse. Präsident George W. Bush begründete seine Ablehnung eines Abzugsplanes damit, dass die Extremisten im Irak darauf warten würden, um dann loszuschlagen.

Eine deutliche Mehrheit der Amerikaner rechnet zudem mit terroristischen Anschlägen auf die USA, unabhängig davon, ob die US-Truppen abziehen oder nicht. Nur 22 Prozent der Befragten stimmen der Argumentation der Bush-Regierung zu, die Anwesenheit von US-Truppen im Irak verhindere solche Anschläge.

Mindestens 19 Tote bei Anschlag im Nordirak

Im Irak reißt die Anschlagserie unterdessen nicht ab: Beim jüngsten Anschlag hat ein Selbstmordattentäter in der nordirakischen Stadt Erbil mindestens 19 Menschen mit in den Tod gerissen. Rund 80 Menschen wurden bei der Explosion der Autobombe verletzt, fünf davon lebensgefährlich. Der Anschlag ereignete sich vor dem Innenministerium der autonomen Region Kurdistan. Der Attentäter sprengte sich in Erbil in einem Lastwagen in die Luft. Ein Sprecher des Gouverneurs erklärte, Ziel des Anschlags sei das Innenministerium gewesen. Das kurdische Fernsehen zeigte Aufnahmen des fast völlig zerstörten Gebäudes. Auch das nahegelegene Hauptquartier der kurdischen Sicherheitskräfte wurde beschädigt.

Das 350 Kilometer nördlich von Bagdad gelegene Erbil ist die Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan, die bislang weniger von Gewalt betroffen war als andere Landesteile. Der letzte größere Anschlag in Erbil liegt mehr als drei Jahre zurück: Am 1. Februar 2004 töteten zwei Selbstmordattentäter bei Angriffen auf kurdische Parteibüros 109 Menschen.

Unterdessen traf US-Vizepräsident Dick Cheney zum Auftakt einer einwöchigen Nahost-Reise zu einem nicht angekündigten Besuch in Bagdad ein. Von US-Befehlshaber David Petraeus ließ er sich aus erster Hand über die Lage im Irak informieren. Auch ein Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki stand auf dem Programm. Cheney will nach Angaben von Mitarbeitern die Bemühungen um eine Versöhnung zwischen den Konfliktparteien im Irak vorantreiben. Weitere Stationen seiner Reise sind die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Ägypten und Jordanien.

AP/Reuters
 
 
KOMMENTARE (9 von 9)
 
042020 (12.05.2007, 03:09 Uhr)
Raknarak
is Raknarak eier von ihnen
ALLAH AKBAR ?
Raknarak (11.05.2007, 08:50 Uhr)
@042020
ohne dich und deine extrem dummen aussagen wäre die welt auch um einiges besser drann...
042020 (10.05.2007, 23:41 Uhr)
Muslime
uberall das gleiche mir diesem scheiss volk.
Minneapolis, fur jahre haben die
somalies (muslims)75% der taxifahrer, Gaste mit alcohol nicht
mitgenommen (am Flugplatz) sogar
blinde leute mit ihrem hund wurden nicht angenommen.
erst, schreiben am Taxi (alcohol frei)doch nun war es genug, gaste nicht mitnehmen wieder hinten anstellen.zweites mal, 30 tage verbot zum flugplatz, 3te mal,flughafen verbot.
Muslime die im Supermarkt arbeiten
mussen auch andere arbeit bekommen
wo sie schweinefleisch nicht anfassen mussen.
es ist eben kein platz fur dieses
dreckpack in eienem westlichen land.
man sollte sie nicht reinlassen oder sofort wieder nach hause schicken.
Sebbi (10.05.2007, 17:05 Uhr)
Zu das Beste ist ....
Ich kann da nur voll recht geben. Würden die Muslime hier einreiten, würden sie auch nicht die Kinderschänder , Kindermörder, Prostitution, Verwahrlosung von Kindern in der Wohnung oder Verhungernlassen von Kindern nie verhindern können. Jeder sollte da bleiben wo er ist und sich nicht einmischen.
Rosenengel (09.05.2007, 19:33 Uhr)
Das beste ist,
die islamischen Länder sich selber zu überlassen. Denn egal was gemacht wird, es wird immer falsch sein. Zu Unterschiedlich sind die gesellschaftlichen Grundauffassungen von Muslimen und Christen. Heute vormittag wurde hier im Fernsehen die Steinigung einer jungen Frau im Irak durch ihre Familie gezeigt. Es wurde nichts ausgeblendet. Diese junge Frau, deren todeswürdiges Verbrechen wohl darin bestand, einen knielangen Rock angehabt zu haben, starb eines undenklich grausamen Todes. Mit oder ohne amerikanischen Truppen im Irak, das Schicksal dieser Frau wäre das selbe geblieben. Selbst in Deutschland wurden von Muslimen schon Ehrenmorde ausgeführt. Zuletzt wurde von einer Muslim - Vereinigung in Deutschland die deutsche Eßkultur beleidigt und Homosexuelle. Woher kommt Homosexualität? Vom Konsum von Schweinefleisch!
Ich meine, alle ausländischen Truppen sollten sich aus islamischen Ländern zurückziehen, sich diese sich selbst überlassen und keine "Flüchtlinge" aus solchen Ländern mehr nach Europa hineinlassen. Dann hätte niemand mehr Grund zur Klage: Die Muslime nicht darüber, das sich Christen in ihre inneren Angelegenheiten einmischen und wir nicht darüber, das Muslime, hier angekommen, sofort versuchen, uns ihre intolerante Gesellschaft überzustülpen.
Raknarak (09.05.2007, 15:22 Uhr)
@042020
wie wäre es das nächste mal mit einem guten anfang?!?!?!
auf ein gutes ende in diesem fall brauchst du nicht zu warten, das hat sich gegessen....
042020 (09.05.2007, 14:28 Uhr)
staudenmaier
hast 100% recht, doch was kann man nun machen ?
kommt Hillary in '08 in weisse haus
ziehen wir ab. kommt Rudi rein bleiben wir dort ? und ich bin fur Rudi, irgendwie muss es eben zu einem guten schluss kommen ?
Staudenmaier007 (09.05.2007, 14:01 Uhr)
Wer kehrt hinterher die Scherben auf ?
"Abe" Lincoln hat einmal in ähnlicher Situation gesagt:
"Es ist wie einen Wolf am Schwanz zu fassen - man fühlt sich nicht wohl dabei, traut sich aber nicht loszulassen".
Wenn die Amerikanen abrücken versinkt der Irak im Chaos und das ist die Schuld der USA.
Raknarak (09.05.2007, 12:55 Uhr)
irgendwann....
merkt auch der letzt us hinterweltler das niemand vor hat eine bombe auf sein völlig uninteressantes heim zu schmeissen welches wohl noch mitten im nichts liegt....
us soldaten im irak tragen höchstens dazu bei das es passieren könnte. da kann die us regierung gegenteiliges behaupten und angst schüren wie sie will....
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