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Taliban-Terroristen haben in Kabul ein Gästehaus der Vereinten Nationen gestürmt. Dabei starben zwölf Menschen, darunter sechs ausländische UN-Mitarbeiter. Auch in Pakistan schlugen Terroristen zu. Ein verheerender Anschlag auf einem Markt in Peshawar forderte mindestens 50 Todesopfer.
Im Oktober 2009 überfielen Taliban das UN-Gästehaus in Kabul. Neun Menschen kamen ums Leben. Jetzt wird klar: Nicht nur eines, sondern vier Opfer starben durch Kugeln afghanischer Polizisten.
Der Angriff liegt schon mehrere Monate zurück und doch beschäftigt er UN-Ermittler und das FBI weiterhin: Oktober 2009, Talibankämpfer überfallen das UN-Gästehaus in Kabul. Neun Menschen sterben. Ein stern.de-Exklusivfilm zeigt nun jedoch, dass nicht alle Tote den Talibankämpfern zum Opfer fielen.
Weshalb haben die Taliban jetzt zugeschlagen? Und wie kommt es, dass sie offenbar eine deutsche Waffe verwendet haben? stern-Reporter Christoph Reuter berichtet über die Lage in Kabul, und erklärt, weshalb der blutige Anschlag Präsident Karsai helfen könnte.
Die Taliban haben mit einem tödlichen Angriff auf die Vereinten Nationen in Kabul nach eigenen Angaben ihre Operation gegen die Stichwahl um das Präsidentenamt in Afghanistan begonnen.
Eine UN-Untersuchung legt nahe, dass nicht Terroristen, sondern afghanische Sicherheitskräfte im Oktober in Kabul einen UN-Mitarbeiter töteten. Politisch nutzte der Mord vor allem Präsident Karsai.
A member of the UN personnel, who died during the terrorist attack on the UN guesthouse in Kabul in October 2009, was apparently killed by the Afghan forces and not as initially reported by the terrorists, as stern.de has found out.
Der deutsche UN-Mitarbeiter Sören Wilkening hat den Anschlag auf das UN-Gästehaus in Kabul unmittelbar mitbekommen. Im Interview mit stern.de berichtet er von seiner haarsträubenden Flucht vor den Kämpfen.
UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon schaltet sich in den Streit um die Stichwahl in Afghanistan ein: Ban ist zu einem Überraschungsbesuch in Kabul und will dort Präsident Hamid Karsai und dessen aus der Wahl ausgestiegenen Kontrahenten Abdullah Abdullah treffen. Die Wahlkommission berät derweil das weitere Vorgehen.
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