Randale erschüttert die wunderbare Stadt

21. Juni 2013, 16:12 Uhr

An Tag zehn der Proteste in Brasilien sind mehr als eine Millionen Menschen auf die Straße gegangen. Obwohl der Großteil der Demonstranten friedlich blieb, kam es erneut zu schweren Ausschreitungen.

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Nach einer erneuten Ausweitung der Massenproteste in Brasilien hat Präsidentin Dilma Rousseff eine Reise nach Japan abgesagt und eine Krisensitzung der Regierung einberufen. Den zehnten Tag in Folge gab es schwere Ausschreitungen. Am Donnerstag (Ortszeit) gingen 1,25 Millionen Menschen in mehr als hundert Städten auf die Straße, bei einem Autounfall am Rande der Proteste kam ein 18-Jähriger ums Leben. Die Demonstrationen richten sich gegen Korruption, soziale Missstände und die Kosten für Großveranstaltungen wie die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016.

Allein in Rio de Janeiro versammelten sich rund 300.000 Demonstranten. Während der Großteil der Protestierenden friedlich blieb, kam es aber auch in der "wunderbaren Stadt", wie die Brasilianer Rio nennen, wieder zu Ausschreitungen wie auf dem Bild oben.

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