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Syrien will ab Donnerstagmorgen die Waffen ruhen lassen. Damit wäre der Friedensplan des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan gerade noch rechtzeitig umgesetzt.
Bei Schüssen an der türkisch-syrischen Grenze sind zwei Menschen getötet worden. Eine baldige Waffenruhe wird immer unwahrscheinlicher, Menschenrechtler werfen Assad Massenhinrichtungen vor.
Alles nur ein großes Missverständnis? Das syrische Regime will von einer Waffenruhe nichts mehr wissen. Das Morden geht weiter. Bilder von angeblichen Massenhinrichtungen sorgen für Entsetzen.
Am kommenden Dienstag soll die Waffenruhe in Syrien beginnen, doch von einem Rückzug der Armee ist bislang nichts zu spüren. In den Hochburgen des syrischen Widerstandes kämpft das Regime weiter gegen Oppositionelle.
Noch steht die Zustimmung des Bundestags zum umstrittenen Kongoeinsatz der Bundeswehr aus. Doch schon jetzt fordert der Grünenpolitiker Christian Ströbele, dass die Soldaten auch in die Unruheprovinzen des Landes geschickt werden sollen, wie er dem stern sagt.
Die sudanesische Wahlkommission will bis Anfang Juli in einem Referendum über den künftigen Status der Unruheprovinzen in der Region Darfur im Westen des Landes abstimmen lassen.
Mit Waffen, Munition und Geld will die US-Armee sunnitische Gruppen im Irak unterstützen, die sich von der Terrororganisation Al Kaida abgewendet haben. Nicht alle US-Offiziere befürworten diesen Plan - könnten die Waffen doch auch gegen US-Soldaten eingesetzt werden.
Als die USA vor zwei Jahren den Irak angriffen, hatten Kriegsgegner gewarnt, der Einmarsch werde Hunderttausenden das Leben kosten. Was einst als Dramatisierung gescholten wurde, ist Realität geworden.
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