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Die US-Regierung hat die Uran-Anreicherung in der iranischen Atomanlage in Fordo als neue "Eskalationsstufe" im Atomstreit mit Teheran bezeichnet.
In der Türkei sprechen die Verhandlungspartner über das umstrittene Atomprogramm des Iran. Beide Seiten hoffen auf konstruktive Lösungen, doch eine schnelle Einigung erscheint kaum vorstellbar.
In seinem international mit Misstrauen verfolgten Atomprogramm hat der Iran eine weitere Etappe der Produktion von angereichertem Uran bekanntgegeben.
Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Yukia Amano, hat die Befürchtung geäußert, der Iran könne mit der fortgesetzten Anreicherung von Uran militärische Ziele verfolgen.
Nordkorea hat nach eigenen Angaben "hunderte Zentrifugen" zur Uran-Anreicherung im Einsatz.
Auch ohne konkrete Fortschritte sind die Atomgespräche mit dem Iran in Washington und Moskau positiv bewertet worden. Schon die Vereinbarung, die Verhandlungen im kommenden Monat fortzusetzen, sei eine gute Entwicklung, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney.
Die Gespräche über das umstrittene iranische Atomprogramm werden am 18. und 19. Juni in Moskau fortgesetzt. Bei den zweitägigen Gesprächen in Bagdad wurde ein drohender Rückschlag abgewendet.
Der Iran hat trotz neuer Anreize und Drohungen der USA und der Europäischen Union eine Abkehr von seinem Programm zur Herstellung atomaren Reaktorbrennstoffs abgelehnt.
Der Streit um Irans Atomprogramm spitzt sich weiter zu. Nachdem der Iran seine Aktivitäten in Zusammenhang mit der Uran-Anreicherung wieder aufgenommen hat, droht die USA nun mit internationaler Isolation.
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad lehnte die vom Weltsicherheitsrat geforderte Einstellung der Uran-Anreicherung ab. "Die iranische Nation hat ein Recht auf die friedliche Nutzung der Atomenergie", sagte er und überraschte mit einem ungewöhnlichen Vorschlag.
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