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Sieben Jahre Haft für Al-Dschasira-Journalisten

Ein Gericht in Kairo hat drei Journalisten des TV-Senders Al-Dschasira in Ägypten zu sieben Jahren Haft verurteilt Sie sollen die Muslimbrüder unterstützt und falsche Nachrichten verbreitet haben.

Im Prozess gegen Journalisten des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira International in Ägypten hat das Gericht langjährige Haftstrafen verhängt. Der Richter verurteilte den australischen Reporter Peter Greste und zwei seiner Mitarbeiter am Montag wegen Terrorvorwürfen zu jeweils sieben Jahren Haft. Sie wurden beschuldigt, die inzwischen verbotene Muslimbruderschaft unterstützt und falsche Nachrichten verbreitet zu haben.

Insgesamt waren 20 Menschen angeklagt, darunter fünf ägyptische Studenten und weitere Journalisten, die sich außer Landes aufhalten. Drei Reporter wurden in Abwesenheit zu zehn Jahren Haft verurteilt. Einige Beschuldigte saßen bereits seit Dezember 2013 in Untersuchungshaft.

Der am 20. Februar begonnene Prozess ist Teil des Vorgehens gegen die islamistische Bewegung. Das Verfahren nährt die Sorgen um Einschränkungen der Pressefreiheit in Ägypten.

kng/DPA/DPA

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