. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
10. September 2010, 08:19 Uhr

Bekennende Homosexuelle dürfen Soldaten bleiben

Erneut hat ein Bundesgericht in den USA die Rechte von Schwulen und Lesben gestärkt: Sie dürfen nicht mehr aus dem Militär ausgeschlossen werden, nur weil sie offen zu ihrer Homosexualität stehen.

Homosexuelle, Homosexualität, Schwule, Lesben, USA, US-Militär, Militär, US-Armee, Armee, Soldaten

Auch Schwule und Lesben haben hier ihren Platz: Kadetten der berühmten Militärakademie West Point© Justin Lane/Epa

Ein US-Bundesgericht hat den Ausschluss offen bekennender Homosexueller vom Dienst in den US-Streitkräften für verfassungswidrig erklärt. Durch die Regelung würden Schwule und Lesben in ihren Rechten auf freie Meinungsäußerung und Vereinigungsfreiheit eingeschränkt, urteilte Richterin Virginia Phillips am Donnerstag (Ortszeit) im kalifornischen Riverside. Das von der Regierung vorgebrachte Argument, eine Abkehr von der bisherigen Praxis würde sich negativ auf die Arbeit des Militärs auswirken, ließ sie nicht gelten.

Eine Gruppe republikanischer Schwuler hatte gegen die so genannte "Don't ask, don't tell"-Politik (Frage nicht, sage nichts) der Regierung geklagt. Diese 1993 vom damaligen Präsidenten Bill Clinton eingeführte Regelung erlaubt Homosexuellen den Militärdienst, wenn sie sich nicht offen zu ihrer sexuellen Orientierung äußern. Nach Angaben von Schwulenverbänden wurden in den vergangenen 17 Jahren dennoch mehr als 10.000 homosexuelle Frauen und Männer aus der Armee entlassen, nachdem ihre schwule oder lesbische Orientierung bekanntgeworden war.

Die US-Regierung hatte Anfang des Jahres eine Neuregelung des Umgangs mit Homosexuellen im Militär angekündigt und neue Bestimmungen verfügt, mit der es schwerer wurde, Schwule und Lesben aus dem Militärdienst zu entfernen. Die Abschaffung der "Don't ask, don't tell"-Regelung war auch ein Wahlkampfversprechen von Präsident Barack Obama. Den Homo-Verbänden geht die Umsetzung der Neuregelung jedoch zu langsam.

DPA/ben
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Kalifornien Gegner der Homo-Ehe legen Berufung gegen Gerichtsurteil ein

Der seit Jahren andauernde Streit um die Homo-Ehe im US-Bundesstaat Kalifornien geht in eine nächste Runde. Nachdem ein Bundesgericht in San Francisco am Mittwoch ein Verbot der Eheschließung zwischen Homosexuellen für unwirksam erklärte hatte, legten die Gegner der Homo-Ehe Rechtsmittel gegen diese Entscheidung ein. mehr...

Sieg für Verfechter der Homo-Ehe Arnold Schwarzenegger begrüßt Urteil

Die Verfechter der Homo-Ehe haben im US-Bundesstaat Kalifornien einen juristischen Erfolg erzielt. Ein Bundesgericht in San Francisco erklärte am Mittwoch das 2008 durch ein Referendum erwirkte Verbot der Eheschließung zwischen Homosexuellen für verfassungswidrig. mehr...

Kalifornien Bundesrichter kippt Verbot der Homo-Ehe

Etappensieg für schwule und lesbische Paare in Kalifornien: Ein US-Bundesrichter hat das Verbot der Homo-Ehe für den Bundesstaat aufgehoben. Trotzdem bleibt den Homosexuellen in Kalifornien eine sofortige Hochzeit vorerst verwehrt. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
stern testen, Serie sichern

Jetzt den stern inklusive der aktuellen Gesundheits-Serie testen! Jetzt sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (7/2012)
Unser täglich Fleisch