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Was hat das Internet mit Che Guevara gemein? Sind Facebook. Twitter & Co. Handlanger der US-Außenpolitik? Kennt Hillary Clintons Vordenker für Internetfreiheit sein EU-Pendant Guttenberg? Im stern.de-Interview spricht Alec Ross über die neue Macht der digitalen Öffentlichkeit.
Die US-Außenpolitik ist durch die Enthüllungen des Internet-Portals Wikileaks nach Einschätzung von US-Vizepräsident Joe Biden nicht tiefgreifend beschädigt worden.
Für Präsident Barack Obama war er ein "wahrer Gigant" der US-Außenpolitik, für Außenministerin Hillary Clinton ein Freund und Vertrauter, der Diktatoren niederzwingen konnte: Am Montagabend musste sich der US-Sondergesandte Richard Holbrooke einer Not-OP unterziehen - die er nicht überlebte.
Barack Obama hat sich am zweiten Tag seiner Amtszeit intensiv der US-Außenpolitik gewidmet. Die wichtigsten Signale: ein Bekenntnis zu Israel und die Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo. Außerdem ernannte er zwei Veteranen der US-Außenpolitik zu Sonderbotschaftern für den Nahen Osten und Afghanistan.
Der US-Senator Marco Rubio, der als möglicher Vize-Präsidentschaftskandidat der Republikaner gehandelt wird, schließt einen unilateralen Militäreinsatz gegen die iranischen Atomanlagen nicht aus.
Die EU-Kommission heuert Karl-Theodor zu Guttenberg als Schutzpatron der politischen Freiheit im Internet an. Sie rehabilitiert den ruchlosen Ex-Minister, aber schadet der Sache. Das ist skandalös.
Die designierte Außenministerin der USA, Hillary Clinton, will eine neue Politik etablieren. Sie setzt auf internationale Zusammenarbeit und globale Lösungen, schließt aber militärische Lösungen, beispielsweise gegen den Iran, nicht aus.
Es war nicht die große amerikanische Vision für Nordafrika und den Nahen Osten. Aber in seiner Grundsatzrede hat US-Präsident Obama der Region die richtige Dosis Amerika angeboten.
Der indische Bollywood-Schaupieler Akbar Khan will seine Hauptrolle in einem neuen Film über Saddam Hussein nutzen, um die "Sonnenseite" des früheren irakischen Machthabers zu zeigen.
In der Libyen-Krise hat sich auf der internationalen Bühne ein Rollentausch vollzogen: Nicht der Amerikaner Obama gibt den hemdsärmeligen Welten-Sheriff, sondern der Franzose Sarkozy.
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