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21. November 2009, 14:26 Uhr

Obamas Umfragewerte sacken erstmals unter 50 Prozent

Die Zustimmungwerte für US-Präsident Barack Obama sind in gleich zwei Umfragen unter die 50-Prozent-Hürde gefallen. Die Amerikaner sind vor allem mit Obamas Afghanistan- und Wirtschaftspolitik unzufrieden.

Zoom
Obama, Umfrage, Krise, Gesundheitsreform, Afghanistan

Nicht mehr Everybody's Darling: US-Präsident Barack Obama mit miserablen Umfragewerten© Dong-Min Jang/EPA

Wie das Forschungsinstitut Gallup jüngst mitteilte, sind nur noch 49 Prozent der Amerikaner mit der Arbeit ihres Präsidenten zufrieden. In einer zweiten Umfrage des Instituts Quinnipiac unter US-Bürgern hat sich jetzt erneut weniger als die Hälfte zufrieden mit der Amtsführung von Präsident Barack Obama gezeigt. Nur 48 Prozent der Befragten hießen seine Arbeit gut, 42 Prozent bewerteten sie sogar ausdrücklich negativ. Es war das erste Mal, dass die Zustimmung in der Umfrage des Instituts unter 50 Prozent fiel.

Wenig Zustimmung von Weißen

Zu den Negativfaktoren zählten den Quinnipiac-Angaben zufolge die schlechte Wirtschaftslage und der Militäreinsatz in Afghanistan. 49 Prozent der Befragten kritisierten Obamas Afghanistan-Politik, nur 38 Prozent hießen sie gut. Mit Obamas Wirtschaftspolitik waren 52 Prozent unzufrieden und 43 Prozent zufrieden. In der Umfrage wurden große Unterschiede in der Bewertung Obamas in den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen deutlich. Zufrieden mit dem Präsidenten zeigten sich 89 Prozent der afroamerikanischen Befragten, 62 Prozent der Befragten lateinamerikanischer Abstammung, aber nur 42 Prozent der weißen Befragten. Frauen hießen Obamas Amtsführung zu 52 Prozent gut, Männer nur zu 44 Prozent.

Auch der Rückhalt durch Parteifreunde beginnt zu bröckeln. Obama ist von mehreren Abgeordneten seiner Demokraten aufgefordert worden, die geplante Aufstockung der US-Truppen in Afghanistan zu überdenken. Sie hätten Zweifel an der Entsendung zusätzlicher Truppen, "solange die Zielsetzung des Einsatzes unklar" sei, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Schreiben von fünf Abgeordneten. Obama kündigte an, die Entscheidung stehe kurz bevor.

Gesundheitsreform in Gefahr

Methoden zur Bewertung des Afghanistan-Einsatzes seien "mangelhaft oder nicht vorhanden", heißt es in dem Schreiben der Kongress-Abgeordneten. Obama hat eine "baldige" Entscheidung über den Truppeneinsatz am Hindukusch in Aussicht gestellt, an dem derzeit 68.000 US-Soldaten beteiligt sind. Der Einsatz müsse umfassend überdacht und neu definiert werden, fordern die fünf Abgeordneten um Mike Honda aus Kalifornien. Es müsse um eine "mutige Strategie der Versöhnung" gehen.

Dabei benötigt Obama dringend die Stimmen seiner Partei für die Durchsetzung der Gesundheitsreform. Der US-Senat stimmt am Samstag darüber ab, ob er einen Entwurf des demokratischen Mehrheitsführers Harry Reid zur Reform des Gesundheitswesens ins Gesetzgebungsverfahren einbringt. Für einen Abstimmungserfolg sind exakt die 60 Stimmen erforderlich, über die die in dieser Frage zerstrittene Demokratische Partei von Präsident Barack Obama verfügt. Die oppositionellen Republikaner lehnen das Vorhaben, durch das jeder Amerikaner in den Genuss einer Krankenversicherung kommen soll, geschlossen ab.

dis/Reuters
KOMMENTARE (10 von 12)
 
vegefranz (23.11.2009, 08:46 Uhr)
30% Zustimmung? Yes we can!!!

Obama war stets ein Medienhype

Für die Schurkenstaaten (Iran, Nordk) ist er darüber ein Glücksfall. die wissen, dass er vile quatscht und nichts macht.


SpringbokCT (22.11.2009, 01:24 Uhr)
@chatahootchee (22.11.2009, 00:51 Uhr)
Ihre Meinung bez. Obama und D in Ehren, es stimmt.

Allerdings sollten Sie nicht verkennen, dass die Propaganda von FAKTEN nur bezweckt die Amerikaner und Deutsche auseinander zu dividieren.

Er kann zwar wie Sie auch keine dt. Umlaute auf der Tastatur schreiben, mit Sicherheit ist er aber auf einem anderen Teil der Welt beheimatet wie Sie.
chatahootchee (22.11.2009, 00:51 Uhr)
@FAKTEN
Sagten Sie 'Knalltuete'? War er nicht der deutsche Erloeser? Wollte D nicht einen BHO einer Frau Merkel vorziehen?
UR63 (21.11.2009, 20:24 Uhr)
Wenig Zustimmung..
der Weißen.
Klar!
Alles böse Rassisten!
Obama hat jetzt schon fertig!
chatahootchee (21.11.2009, 19:54 Uhr)
WAS SIND DENN DAS FUER LEUTE HIER,
die mitreden wollen.
Deutsches Sprache - schweres Sprache? Mein Gott, Leute, lernt erst mal richtig bevor Ihr in die Politik geht.
SpringbokCT (21.11.2009, 17:41 Uhr)
@PaulBrasch
Natürlich stimmt es, in der deutschen Orthographie gibt es aber auch Umlaute, vielleicht haben Sie schon mal davon gehört.

Falls Sie sich mit einem engl. Keyboard entschuldigen:
http://www.mckinnonsc.vic.edu.au/la/lote/german/materials/umlauts.htm
mister-mister (21.11.2009, 17:41 Uhr)
@semse
........ Deutsch.......????.........
.
Und wenn Sie das können - über Politik nachdenken.
manesse (21.11.2009, 16:37 Uhr)
Nicht verwunderlich
Dass die Popularität Obamas nachlässt, ist erklärlich. Bislang hat er nur groß getönt und nichts Konkretes zustandegebracht. "Große Klappe, nichts dahinter": Obama steht in Gefahr, dass dies sein Markenzeichen wird, wenn er nicht bald auch einmal Butter bei die Fische liefert. Die Gesundheitsreform ist leider immer noch nicht durch, obwohl seine Leute in der Mehrheit sind. Vor den Arabern und den Chinesen hat er Liebedienerei betrieben, ohne irgend etwas dafür bekommen zu haben. Obama muss darauf achten, dass er nicht das Image eines Schwätzers und Schwächlings erhält. Im Moment sieht man ihn leider auf dem besten Weg, ein zweiter Carter zu werden.
PaulBrasch (21.11.2009, 16:28 Uhr)
Die Beitraege.....
.....glaenzen durch beeindruckende Orthographie.
semse (21.11.2009, 16:02 Uhr)
Politik?
Was fürn Volk es ist Grade mal ein Jahr her, der Bush hat sich mit Angst und Schrecken über 2 Amtsperioden halten können,indem er einer der größten Märchen das Volk für dumm hielt, daran sieht man wie die Amis ticken, Hollywood Politik das mögen sie mit viel Action und Märchen, Arnold 4 Präsident.
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