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Ergebnisse und Termine der US-Vorwahlen

Es ist ein zäher Prozess, bis die Amerikaner ihre Präsidentschaftsbewerber nominiert haben. Fünf Monate lang finden in den Bundesstaaten fast jede Woche Vorwahlen statt. Die stern-Grafik zeigt alle Ergebnisse

Wer der nächste US-Präsident wird, entscheidet sich im November. Zunächst bestimmen die Amerikaner die Kandidaten bei den Vorwahlen. 

Hier der aktuelle Überblick über die Vorwahlergebnisse

Demokraten

Delegierte

Hillary Clinton1716 (plus voraussichtlich 513 Superdelegierte)
Bernie Sanders1430 (plus voraussichtlich 41 Superdelegierte)

Republikaner

Delegierte

Donald Trump1059
Stand: 12. Mai 2016

Die Vorwahlen in den USA sind ein langwieriger Prozess. Fünf Monate finden beinahe wöchentlich Abstimmungen in einem der 50 Bundesstaaten statt. Demokraten und Republikaner wählen dabei getrennt voneinander. Derjenige Kandidat, der im Juli die meisten Delegierten hinter sich versammelt hat, wird vom Parteitag ins Rennen ums Weiße Haus geschickt. Jeder Staat entsendet je nach Größe unterschiedlich viele Männer und Frauen. Am Ende braucht der Kandidat bei den Demokraten 2383 Delegierte für den Sieg, bei den Republikanern 1237. Im Anschluss beginnt der eigentliche Wahlkampf um die Präsidentschaft.

Hier der Vorwahl-Fahrplan bis zum Sommer

  • 1. Februar: Erste Vorwahl (Caucus) in Iowa
  • 6. Februar: TV-Debatte der Republikaner (Manchester, New Hampshire)
  • 9. Februar: Vorwahlen beider Parteien in New Hampshire
  • 11. Februar: TV-Debatte der Demokraten in Wisconsin
  • 13. Februar: TV-Debatte der Republikaner (Greenville, South Carolina)
  • 20. Februar: Vorwahl der Republikaner in South Carolina, Caucus der Demokraten in Nevada
  • 23. Februar: Caucus der Republikaner in Nevada
  • 25. Februar: TV-Debatte der Republikaner (Houston, Texas; ursprünglich geplant für den 26.2.)
  • 27. Februar: Vorwahl der Demokraten in South Carolina

März 2016

  • 1. März: "Super Tuesday": Vorwahlen in Alabama, Alaska (nur Republikaner), Arkansas, Colorado (nur Demokraten), Georgia, Massachusetts, Minnesota, Oklahoma, Tennessee, Texas, Vermont, Virginia, Wyoming und im US-Außengebiet Samoa
  • 5. März: Vorwahlen in Kansas, Kentucky (nur Republikaner), Louisiana, Maine (nur Republikaner), Nebraska (nur Demokraten)
  • 6. März: Maine (Caucus, Demokraten) Puerto Rico (Republikaner)
  • 8. März: Vorwahlen auf Hawaii (nur Republikaner), in Idaho (Republikaner), Mississippi und Michigan (lediglich Michigan bringt mehr als 50 Delegierte).
  • 9. März: TV-Debatte der Demokraten
  • 10. März: TV-Debatte der Republikaner (eine weitere ist noch nicht terminiert)
  • 12. März: Guam (Republikaner), Nördliche Marianen (Caucus), Washington DC
  • 15. März: Vorwahlen in Ohio, Florida, Illinois, Missouri, North Carolina
  • 19. März: Virgin Islands (Caucus, Republikaner)
  • 22. März: Vorwahlen in Arizona, Idaho (Demokraten) und Utah
  • 26. März: Alaska, Hawaii und Washington (alle Caucus, Demokraten)

April 2016

  • 1. April: North Dakota (Republikaner)
  • 5. April: Vorwahl in Wisconsin
  • 9. April: Wyoming (Caucus, Demokraten)
  • 19. April: Vorwahl in New York
  • 26. April: Connecticut, Delaware, Maryland, Pennsylvania, Rhode Island

Mai 2016

  • 3. Mai: Vorwahlen in Indiana
  • 7. Mai: Guam (Demokraten)
  • 10. Mai: Vorwahlen in West Virginia und Nebraska
  • 17. Mai: Kentucky, Oregon
  • 24. Mai: Washington (Republikaner)

Juni 2016

  • 4. Juni: Virgin Islands (Caucus, Demokraten)
  • 5. Juni: Puerto Rico (Caucus, Demokraten)
  • 7. Juni: Kalifornien, Montana, New Jersey, New Mexico, North Dakota (Caucus, Demokraten), South Dakota
  • 14. Juni: Washington DC (Demokraten)

Juli 2016

  • 18. bis 21. Juli: National Convention (Parteitreffen) der Republikaner in Cleveland, Kür des Kandidaten.
  • 25. bis 28. Juli: National Convention (Parteitreffen) der Demokraten in Philadelphia, Kür des Kandidaten oder der Kandidatin.


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