. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
12. November 2009, 10:46 Uhr

Obama lehnt alle Entwürfe für neue Strategie ab

Wie geht es weiter in Afghanistan? Mit Spannung wird die Entscheidung von Barack Obama über eine neue US-Strategie am Hindukusch erwartet. Jetzt hat der US-Präsident alle Entwürfe als ungenügend zurückgewiesen.

Obama, Afghanistan, Truppen, Truppenaufstockung, Strategie

Noch unschlüssig über die neue Afghanistan-Strategie: US-Präsident Barack Obama© Kevin Dietsch/EPA/DPA

US-Präsident Barack Obama hat bei einem Treffen mit seinen Militärberatern alle bislang vorgelegten Pläne für eine künftige Strategie in Afghanistan verworfen. Stattdessen habe er eine Revision der Pläne verlangt, sagte am Mittwoch ein hoher Regierungsbeamter.

Dabei sei es vor allem um die Frage gegangen, wie und wann die US-Truppen der afghanischen Regierung die Verantwortung für die Sicherheit übergeben könnten. Zu den Optionen, die im sogenannten Kriegsrat (war council) der US-Regierung erörtert wurden, gehört die Entsendung von 30.000 zusätzlichen Soldaten nach Afghanistan. Drei weitere Pläne sehen andere Zahlen vor, von einer relativ geringen Truppenverstärkung bis hin zur Entsendung von 40.000 Soldaten, wie es vom US-Kommandeur in Afghanistan, General Stanley McChrystal, befürwortet wird.

Obama wolle vor allem deutlich machen, dass der Einsatz in Afghanistan nicht endlos sein könne, verlautete aus Regierungskreisen. Zurzeit befinden sich 68.000 US-Soldaten in Afghanistan, so viel wie nie seit Beginn des Krieges im Herbst 2001.

Der britische Premierminister Gordon Brown hatte zuvor angekündigt, Obama werde in wenigen Tagen seine Entscheidung über eine Truppenaufstockung bekanntgeben. Dagegen hatte US-Präsidialamtsprecher Robert Gibbs erklärt, Obama habe sich noch nicht festgelegt und von einer öffentlichen Verlautbarung sei man noch Wochen entfernt.

Unterdessen hat der US-Botschafter in Kabul, Karl Eikenberry, einem Zeitungsbericht zufolge vor einer Entsendung zusätzlicher Soldaten nach Afghanistan gewarnt. Zunächst sollten Fortschritte der afghanischen Regierung im Kampf gegen Korruption und Missmanagement abgewartet werden. Eikenberry machte seine Bedenken in der vergangenen Woche in zwei vertraulichen Schreiben deutlich, berichteten "New York Times" und "Washington Post" am Mittwoch unter Berufung auf US-Regierungsbeamte.

Eikenberrys Einschätzung hat auch deshalb besonderes Gewicht, da er früher der US-Oberkommandierende am Hindukusch war.

AP/Reuters/DPA
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
chatahootchee (12.11.2009, 15:54 Uhr)
ANFAENGER
Kennedy sagte einmal: "Ich bin ein Berliner." Ein unschluessiger Praesident will sagen: "Ich bin ein Beginner."
Oluja (12.11.2009, 14:24 Uhr)
neue oder alte strategie?, völlig wurscht, denn so oder so ist afghanistan verloren, schon seit dem ersten tag der invasion, nur mal abwarten wie lange es noch dauern wird bis es die letzten auch einsehen.
MEHR ZUM ARTIKEL
Afghanistan Guttenberg auf Blitzbesuch in Kabul

Antrittsbesuch in Afghanistan: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ist überraschend in Kabul eingetroffen. Seine ersten Worte nach der Ankunft kamen bei den deutschen Soldaten gut an - bei der afghanischen Regierung möglicherweise weniger. mehr...

Afghanistan USA planen "McChrystal light"

Der Westen packt das Problem Afghanistan an: Die Briten gehen auf die Taliban zu, die Amerikaner schicken neue Soldaten. 40.000, wie von General McChrystal gefordert gibt es wohl nicht - aber immerhin "McChrystal light". mehr...

Strategiewechsel in Afghanistan Briten wollen Taliban an der Macht beteiligen

Die britische Regierung fordert von Afghanistans Präsident Hamid Karsai einen Kurswechsel. Laut eines Memos, das stern.de vorliegt, soll die Taliban-Führung anerkannt und an der Macht beteiligt werden. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe