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26. November 2008, 13:14 Uhr

Obama übernimmt Gates von Bush

Der künftige US-Präsident Barack Obama will offenbar seine Ankündigung wahr machen und auch mit Republikanern zusammenarbeiten. Wie US-Medien melden, will Obama nach seiner Vereidigung Verteidigungsminister Robert Gates für mindestens ein Jahr im Amt lassen.

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Robert Gates ist seit zwei Jahren unter Präsident George W. Bush Verteidigungsminister© Susan Walsh/AP

US-Verteidigungsminister Robert Gates soll noch mindestens ein Jahr im Amt bleiben und wenigstens vorübergehend auch unter dem neuen Präsidenten Barack Obama das Pentagon leiten. Das berichteten US-Fernsehsender am Dienstag (Ortszeit) unter Berufung auf Kreise in der Demokratischen und der Republikanischen Partei. Neuer Nationaler Sicherheitsberater soll der frühere General der Marineinfanterie James Jones werden. Offiziell soll die Besetzung der wichtigsten Ämter im Bereich der nationalen Sicherheit in der kommenden Woche bekanntgegeben werden.

Gates ist seit zwei Jahren unter Präsident George W. Bush Verteidigungsminister. Er gilt als gemäßigter Politiker und ist seit langem den Republikanern verbunden. Mit seiner Nominierung würde der Demokrat Obama seine Zusage erfüllen, dass auch ein Republikaner in seinem Kabinett sein solle.

Gates und Jones bringen langjährige Erfahrung in eine Regierung, die von einem 47-Jährigen geleitet werden wird, der über wenig außenpolitische Erfahrung verfügt und dann auch Oberkommandierender der Streitkräfte sein wird. Gates Nominierung wäre auch ein Zeichen der Stabilität in einer Zeit, in der die USA zwei Kriege führen. Er hatte zwar einmal erklärt, es wäre unvorstellbar, dass er nach dem Ende der Amtszeit von Bush im Amt bleibe, in letzter Zeit nahm er öffentlich aber nicht mehr dazu Stellung.

 
DPA
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KOMMENTARE (3 von 3)
 
Eisenbaer (26.11.2008, 19:24 Uhr)
So ist das richtig....
...soll er doch mithelfen den Saustall wieder auszumisten, den er mit angerichtet hat. Und wenn der Mohr dann Schuldigkeit getan hat, dann kann der Mohr gehen (um es mal mit Shakespeare zu sagen).
februarkind (26.11.2008, 10:16 Uhr)
@endbenutzer
Würde man nicht, das ist nicht vergleichbar. Die Demokraten stellen in beiden Häusern eine eigene Mehrheit und sind nicht auf die Republikaner angewiesen, es ist nur eine Geste Obamas zur Überparteilichkeit. In Deutschland würde etwas vergleichbares eintreten, wenn die Große Koalition z.B. einen Minister von der FDP und einen von den Grünen ernennen würde, mal so als Beispiel. Unterschied verstanden?
endbenutzer (26.11.2008, 09:08 Uhr)
In Deutschland...
...würde man das wohl "Große Koalition" nennen..
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