. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
28. Februar 2008, 07:08 Uhr

US-Bürgerrechtler lässt Clinton sitzen

Letzte Vorwahl verloren, letztes TV-Duell verloren - es wird schwer für Hillary Clinton. Nun hat die US-Präsidentschaftskandidatin der Demokraten einen weiteren prominenten Unterstützer an Barack Obama verloren - und Michael Bloomberg hat verkündet, dass er auf eine Kandidatur verzichtet.

2007 war noch alles in Ordnung: Hillary Clinton auf einer Kampagne mit John Lewis© John Amis/AP

Der prominente US-Bürgerrechtler John Lewis hat bei den Vorwahlen der Demokraten das Lager gewechselt und unterstützt nun Barack Obama statt Hillary Clinton. Damit folge er dem Willen der Bürger in seinem Wahlbezirk, sagte der schwarze Abgeordnete aus Georgia. "In Amerika geschieht etwas. Die Menschen wollen einen neuen Tag in der amerikanischen Politik und ich glaube, sie sehen Senator Barack Obama as Zeichen dieses Wandels." Lewis sprach von einer schwierigen Entscheidung. Er schätze beide Kandidaten sehr.

Obama erklärte, Lewis sei "ein amerikanischer Held und ein Gigant der Bürgerrechtsbewegung". Seine Unterstützung sei eine große Ehre, sagte der schwarze Senator aus Illinois weiter. Clinton sagte, sie respektiere Lewis' Wechsel. Es sei ihr klar, dass er unter sehr großem Druck gestanden habe. Der 68-jährige Lewis sitzt seit 1987 im Repräsentantenhaus. In den 60er Jahren war er einer der führenden Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung. Bei Protestmärschen in Alabama wurde er von Sicherheitskräften schwer misshandelt.

Michael Bloomberg tritt nicht an

Unterdessen hat sich ein weiterer potenzieller Kandidat endgültig gegen eine Kandidatur entschieden: Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg will bei der Präsidentschaftswahl in diesem Jahr nicht antreten. In einem Gast, er habe sorgfältig jenen zugehört, die ihn zu einem solchen Schritt ermutigt hätten. Er werde aber kein Präsidentschaftskandidat sein. Der Artikel wurde auf der Webseite der "New York Times" veröffentlicht.

Der 66-jährige Milliardär erklärt darin, dass er möglicherweise einen Kandidaten unterstützen werde, der einen unabhängigen und unparteiischen Politikstil habe. Er wolle helfen, "die nationale Diskussion von Parteilichkeit zur Einigkeit zu steuern; weg von der Ideologie zum gesunden Menschenverstand; weg von den markanten Sprüchen zur Substanz". Mitarbeiter Bloombergs hatten erklärt, er habe eine Milliarde Dollar (660 Millionen Euro) für eine unabhängige Präsidentschaftskandidatur eingeplant. Der 5. März ist der erste wichtige Termin für unabhängige Kandidaten, zur Präsidentenwahl zugelassen zu werden. Die Regeln variieren in den 50 US-Staaten; unter anderem müssen mehrere hunderttausend Unterschriften gesammelt werden.

Reuters/AP
 
 
KOMMENTARE (3 von 3)
 
unheilig (28.02.2008, 12:48 Uhr)
ja ja
schnell das sinkende schiff verlassen!!!!!!
tagora-sagittara (28.02.2008, 09:22 Uhr)
Wer die Geschichte Amerikas kennt,...
denkt bestimmt genauso wie ich, daß sich Obama entweder dem (System der Macht) beugen wird, oder gewaltsam endet wie so manch anderer Präsident vor ihm... vieleicht ist er aber auch der erste schwarze Präsident der sein eigenes Volk veraten wird.
Clemens1964 (28.02.2008, 07:52 Uhr)
das wars,
hillary.
MEHR ZUM ARTIKEL
US-Vorwahlen Clinton sucht die Superwähler

Hillary Clinton steht mit dem Rücken zur Wand. Serienweise hat die US-Präsidentschaftskandidaten gegen ihren Konkurrenten Barack Obama verloren. Nun muss sie bei den anstehenden Vorwahlen in Ohio und Texas siegen. Und sie muss in den Hinterzimmern der Partei gewinnen. Denn dort sitzen die "Superwähler". mehr...

US-TV-Duell Obama siegt mit Höflichkeit

In einem TV-Duell haben sich Hillary Clinton und Barack Obama einen heftigen aber höflichen Kampf geliefert. Die Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten stritten vor allem über Gesundheitspolitik und den Irak-Krieg. Clinton brauchte nach den jüngsten Verlusten dringend einen Sieg - doch sie scheiterte. mehr...

Hillary Clinton "Schande über Dich, Barack Obama"

Hillary Clinton hat harte Wochen hinter sich, im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten hat sie herbe Niederlagen einstecken müssen. Bei einer Veranstaltung in Ohio hat sie ihren parteiinternen Konkurrenten Barack Obama jetzt scharf attackiert und ihm schmutzige Wahlkampfmethoden vorgeworfen. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe