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3. Juni 2008, 17:05 Uhr

Clinton offen für Vizepräsidentschaft

Einem US-Fernsehbericht zufolge ist Hillary Clinton für eine Kandidatur als Vizepräsidentin an der Seite von Barack Obama offen. Zuvor meldeten Nachrichtenagenturen, dass Obama einen uneinholbaren Vorsprung bei der Anzahl der Deligierten vor Clinton habe.

Einem US-Fernsehbericht zufolge erkennt Clinton Obamas Sieg an© Andrew Gombert/DPA

Hillary Clinton ist einem US-Fernsehbericht zufolge für eine Kandidatur als US-Vizepräsidentin an der Seite von Barack Obama offen. Das habe die frühere First Lady im Gespräch mit Abgeordneten in New York erklärt, meldete der Fernsehsender NBC am Dienstag. Es wurde erwartet, dass Obama in Kürze die notwendige Delegiertenzahl erreicht, um sich die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten zu sichern. Wie US-Medien berichteten, wollte Obama (46) vermutlich bereits kurz nach Abschluss der letzten Vorwahlen in South Dakota und Montana am Dienstag seinen Sieg über seine Rivalin Hillary Clinton (60) verkünden. Bei beiden Abstimmungen gilt er als Favorit.

Das Wahlkampflager der Senatorin hatte indes am Dienstag Berichte, nach denen Clinton in der Nacht zum Mittwoch den Sieg Obamas anerkennen wolle, als "absolut falsch" bezeichnet. Clinton, die zum Beginn des Vorwahl-Marathons Anfang Januar als klare Favoritin galt, liegt bei den Delegiertenstimmen praktisch chancenlos zurück.

Ihr Wahlkampfmanager Terry McAucliffe erklärte im TV-Sender CNN, Clinton wolle sich in den nächsten Tagen weiterhin um die notwendige Unterstützung von "Superdelegierten" bemühen. Berichte, wonach sie noch in der Nacht den Sieg ihres Konkurrenten Barack Obama anerkennen wolle, seien "absolut falsch". "Niemand kommt bis jetzt auf die Zahl, um der Nominierte der Demokratischen Partei zu sein", betonte McAucliffe.

Hillarys Mann, der frühere US-Präsident Bill Clinton, hatte Stunden zuvor noch einen baldigen Rückzug Hillarys aus dem Dauerduell mit Obama angedeutet. Heute sei möglicherweise der letzte Tag, an dem er an einem solchen Wahlkampf teilnehme, sagte Bill Clinton auf einer Wahlkampfveranstaltung.

Derzeit finden in South Dakota und Montana die beiden letzten Vorwahlen der US-Demokraten statt. Senator Obama gilt in beiden Bundesstaaten als Favorit. Die Ergebnisse werden in der Nacht zu Mittwoch erwartet.

Der Senator aus Illinois hat nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP bislang 2073 Delegierte hinter sich, Clinton 1915,5. Für die Nominierung sind 2118 Stimmen notwendig. Bei den Vorwahlen in South Dakota und Montana sind insgesamt 31 Stimmen zu vergeben.

 
 
KOMMENTARE (8 von 8)
 
040202 (04.06.2008, 09:53 Uhr)
Irrehaus
Und ich kenne aus mich mit
Irrehaus Deutschland. Immer
kriege strange ideas von meine
Vietnam Kriechverletzung. Dann
ich ganz traurig in meine Platte-
bau Wohnung in Dessau. Aber bitte
glauben, ich wohne in Texas! Das
genau so true wie meine bullshit
stories von being marine.
semmper fitede and 0420 crap
comment out, roger!
042020 (04.06.2008, 03:08 Uhr)
@elliottsmith
glaube hast schon recht, bleibe besser hier. wen man denkt es gibt leute in Deutschland wie der 040202.
da kann man glauben "D" ist ein irrenhaus.
cheers
chatahootchee (04.06.2008, 01:51 Uhr)
ERNSTHAFT:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine HRC 'nur' Vize werden wuerde. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein BHO solch eine ueberdrehte Person einstellen will. Er laedt direkt ein, dass vom ersten Tag an an seinem Stuhl gesaegt wird.
Ich warte immer noch auf eine Bombe, gelegt von den Clintons. Die geben nicht so einfach auf.
Sublucem (03.06.2008, 23:58 Uhr)
@MamfredBuchholz
Schade, dass ich Ihre Kommentare nicht früher entdeckt habe. Ich bin über den anderen Thread darauf gestoßen. Ich komme aus dem Lachen nicht mehr raus :)
elliottsmith (03.06.2008, 23:52 Uhr)
@042020
Aber nach Deutschland auszuwandern wäre sicher nicht der richtige Schritt. Die Politik in Deutschland ist ja noch viel liberaler, als die eines Barak Obamas und erst recht einer Hillary Clinton. Da kommt man ja vom Regen in die Traufe, wenn man etwas gegen die liberalere politische Richtung der beiden hat. Aber trotzdem herzlich willkommen hier.
042020 (03.06.2008, 23:35 Uhr)
@nicknoris
Barak/Hillary, der erste wird schlim genug sein
doch mit beiden an der macht ?
Ich wandere dan bestimmt aus nach Deutschland auch wen ich dort kein Salami Brot essen darf ?
mit diesen zwei ist es: the blind leading the blind ?
nicknoris (03.06.2008, 22:56 Uhr)
YES WE CAN
Barak Obama und Hillary Clinton
Ein starkes Paar für Amerika
Martin Luther King hat mit vier Worten die Welt gerührt
„I HAVE A DREAM“
Barak Obamas Botschaft “YES WE CAN” - knapp wie eine SMS - wird ihm die Präsidentschaft bringen. Und der Welt vielleicht ein bisschen Frieden.
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
MamfredBuchholz (03.06.2008, 22:54 Uhr)
Skandalös!
Während sich alle Welt für solche Nebensächlichkeiten wie den künftigen Präsidenten der einzigen Weltmacht interessiert, kümmern sich in Köln noch beherzte Politiker um die wahrhaften Probleme unserer Zeit: Freie Wurst für deutsche Kinder! Pro Köln sollte aber auch dafür Sorge tragen, dass dem armen Kind keine Salami aus Italien oder Ungarn verabreicht wird. Und wenn sich Obama erst dieses Problems annimmt, hat er die Präsidentschaft und die Sympathien aller volksdeutschen Kölner Wurstfreunde so gut wie gewonnen.
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