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3. November 2004, 07:59 Uhr

Republikaner dominieren Kongress

Die Republikanische Partei wird weiterhin beide Häuser des US-Kongresses dominieren. Zu den herausragenden Wahlsiegen der Demokraten gehörte das Ergebnis von Barack Obama: Er wird der einzige schwarze Senator sein.

US-Kongress in Washington D.C: Republikaner behaupten Mehrheit© DPA

Die Republikaner stellen auch künftig in beiden Kammern des US-Kongresses die Mehrheit. Im Repräsentantenhaus gewann die Partei von Präsident George W. Bush bei der Wahl am Dienstag mehr als die Hälfte der 435 Mandate. Das gleiche gilt für den Senat. Dort konnten die Republikaner ihre knappe Mehrheit von 51 der 100 Sitze nach vorläufigen Ergebnissen sogar noch ausbauen.

Der führende demokratische Senator Tom Daschle musste sich in South Dakota starker Konkurrenz erwehren. Nach Auszählung von einem Drittel der Stimmen lag er dicht auf mit seinem republikanischen Kontrahenten John Thune.

Obama herausragender Wahlsieger

Neu zu wählen waren 34 der 100 Mandate in der zweiten Kammer des amerikanischen Kongresses. Von den ersten 31 Senatsentscheidungen gingen 16 an die Republikaner und 15 an die Demokraten. Damit hätten die Republikaner mindestens einen Sitz mehr als bisher. In Oklahoma, wo das bisherige Mandat vakant war, gewann der Republikaner Tom Coburn. Zu den herausragenden Wahlsiegen der Demokraten gehörte das Ergebnis von Barack Obama, der einen bisher von den Republikanern gehaltenen Sitz in Illinois gewann. Obama wird damit der einzige Schwarze unter 100 Senatoren sein, wenn der Kongress im Januar neu zusammentritt.

Im Repräsentantenhaus kamen die Republikaner bis zum frühen Mittwochmorgen auf 222 Mandate und die Demokraten auf 192. Zu vergeben waren alle 435 Sitze. Bisher hatten stellten die Republikaner 227 Abgeordnete und die Demokraten 205. Zwei Sitze waren zuletzt vakant, einer wurde von einem parteilosen gehalten.

AP
 
 
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