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20. April 2007, 10:17 Uhr

McCain singt "bombardiert den Iran"

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber John McCain ist mit einem schlechten Witz in den Fettnapf getreten: Bei einer Wahlkampf-Rede improvisierte er ein Liedchen mit dem Refrain "bombardiert den Iran". Kritik an seinem Song wies McCain entrüstet zurück.

Auch mal zu Kriegsliedchen aufgelegt: Kandidat McCain© Steve Marcus/Reuters

Der republikanische Präsidentschaftsbewerber John McCain hat mit einem Witz über die Bombardierung des Irans für Aufsehen gesorgt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in South Carolina begann er auf eine Frage nach seiner Iran-Politik die Melodie des Titels "Barbara Ann" von den Beach Boys zu singen, allerdings mit dem Text "Bomb Iran". Das Publikum lachte.

Kritik an seinem Scherz wies McCain einen Tag später zurück. "Bitte, ich habe nur mit einigen meiner alten Veteranen-Freunde gesprochen", sagte der Politiker am Donnerstag in Las Vegas. "Meine Antwort ist: Entspannt Euch und lebt Euer Leben." Auf die Frage, ob sein Witz nicht unsensibel gewesen sei, erklärte er: "Unsensibel gegenüber wem? Den Iranern?" Nach seiner kurzen Gesangseinlage wurde McCain wieder ernst und erklärte, er stimme mit US-Präsident George W. Bush darin überein, dass die Vereinigten Staaten Israel vor dem Iran schützen und Teheran daran hindern müssten, sich Atomwaffen zu verschaffen.

McCain hat bisher einen militärischen Angriff auf den Iran nicht ausschließen wollen, dies jedoch stets als letzte Option bezeichnet. Die Episode erinnert an einen Witz von Ronald Reagan 1984. Der hatte auf der Höhe des Wettrüstens mit der Sowjetunion gescherzt: "Meine lieben Mitbürger, ich freue mich, Ihnen heute sagen zu können, dass ich ein Gesetz unterzeichnet habe, das Russland für immer verbieten wird. Wir beginnen in fünf Minuten mit den Bombenangriffen." Reagan hatte mit diesen Worten das Mikrofon vor seiner wöchentlichen Radioansprache getestet.

AP
 
 
KOMMENTARE (10 von 18)
 
Raknarak (23.04.2007, 11:38 Uhr)
@042020
wenn von dir mal etwas vernünftiges käme, ausser rechtem-gedankengut, dann könnte ich dich auch erst nehmen........
redneck
Rosenengel (23.04.2007, 09:52 Uhr)
montrealer
Nun, zum ersten Teil gebe ich Dir zum größten Teil Recht. Du wirst auch gemerkt haben, daß ich in meinen Beiträgen immer zwischen Muslimen und radikalen Muslimen unterschieden habe.
Jedoch muß ich tripex Recht geben, was die Unterwanderung betrifft. Wenn es nur beim Bau einiger Moscheen bleiben würde, wäre es nicht so schlimm. Fakt ist aber, daß gerade die Moscheen von radikalen Imamen benutzt werden, um Haß gegen den Westen, gegen uns, zu schüren und hier auch neue "Gotteskrieger" angeworben werden (Verfassungsschutz, nicht ich). Und man kann es nicht gutheißen, wenn Zuwanderer den Einheimischen ihre Kultur überstülpen wollen. Es hätte niemals passieren dürfen, das an deutschen Schulen auf Drängen muslimischer Eltern der Schwimmunterricht verboten wird, Schweinefleisch verboten wird, Weihnachtsfeiern verboten werden und dafür Islam - Unterricht eingeführt wird. Dies ist falsch verstandene Toleranz. Denn hier versucht eine intolerante Gesellschaft/Religion einer toleranten Gesellschaft ihre Intoleranz überzustülpen. Warum müßen denn die Deutschen die Muslime achten, und die haben es nicht Nötig die deutschen Traditionen und Gesetze zu achten? Man stelle sich mal solche Forderungen von Christen in den Herkunfstländern der Muslime vor. Ich bin dafür, wer nach Deutschland kommt, hat die Gesetze, Normen und Traditionen der Deutschen zu achten. Gefallen ihm diese nicht, muß er da leben, respektive in seinem Heimatland, wo ihm die Lebensumstände besser zusagen. Es kann nicht sein, das diese Leute auf der Suche nach einem besseren Leben nach Deutschland kommen, und dann versuchen, Deutschland nach ihren muslimischen Vorstellungen umzufunktionieren. Dann hätten sie ja in ihren Heimatländern bleiben können.
montrealer (23.04.2007, 01:11 Uhr)
Humanismus und Intoleranz in einem Atemzug gepredigt
@Rosenengel: Ich muss Dir in weiten Teilen recht geben. Die arabisch-islamische Gesellschaft ist nicht nach unseren Vorstellungen von der humanistischen Aufklärung geprägt und hat ein islamzentriertes, patriarchalisches Weltbild. Was aber nicht heißt, dass die Masse radikalislamistisch ist! Es gibt sehr wohl eine gebildete und sekulär orientierte Masse, die den Westen nicht verdammt, von denen aber die westlichen Medien nicht berichten, weil sie selektiv Negativmeldungen und -bilder verbreiten. Deswegen muss man entsprechend sensibel mit dem Thema umgehen und fakt ist einfach, dass sich die USA und ihre engsten Verbündeten ständig in intra-arabische Angelegenheiten einmischen, die sie de fakto nichts angehen. Das alles passiert dann unter dem humanistischen Deckmantel von wegen "Demokratie, Freiheit und Menschenrechte", wobei sich niemand um Menschenrechte in Afrika schert und in der Vergangenheit demokratisch gewählte Regierungen wie in Chile mit US-Hilfe durch faschistische Diktaturen ersetzt wurden. Da ist Hass und Unverständnis vorprogrammiert. Das ist der Wolf im Schafspelz von Humanismus und Demokratie.
Es ist richtig, dass sich die islamische Welt völlig uneins ist und sich die einzelnen Gruppen untereinander bekämpfen. Das derzeitige Chaos, egal ob in Palästina, im Irak oder anderswo im Nahen Osten ist im Kern aber auf die katastrophale Besatzungspolitik und Aufteilung durch Frankreich, Großbritannien und die UN im 20. Jh. zurückzuführen. Die Opfer waren in erster Linie Araber und das Leid u.a. der palästinensischen Bevölkerung hat in weiten Teilen zu einer Verrohung der arabischen Gesellschaft geführt, die ihre Früchte im Terrorismus trägt.
@tripex: Den Vorwurf der Unterwanderung halte ich für ein fremdenfeinliches bzw. - phobisches Stereotyp. Wo wird hier denn von der breiten Masse etwas unterwandert, abgesehen von einigen wenigen Islamisten die sich in Deutschland aufhalten. Wenn sich eine Gruppe von muslimischen Mitbürgern entschließt die Gründung einer Moschee zu beantragen so ist das erstmal deren demokratisches Recht und man sollte stolz auf diese Errungenschaft sein. Mit Blick auf die Integrationspolitik muss sich Deutschland fragen, wie es sein demografisches Problem lösen will. Wer den Mangel von humanistischem Denken und Toleranz in Iran und anderen Ländern beklagt kann nicht im gleichen Atemzug Intoleranz und Massenkultivierung im humanistischen Deutschland predigen. Da sind Einwanderungsländer wie Kanada Deutschland um Lichtjahre voraus...
tripex (21.04.2007, 20:47 Uhr)
Anpassung statt Anpassung
Ich kann das von Rosenengel nur unterstuetzen. Muslime unterwandern nicht nur Europa. Ueberall fordern sie unter dem Deckmantel der Multikultur Moscheen, selbst im Outback Australiens. Wenn man dieser Entwicklung nicht gegensteuert, wird in 100 Jahren alles ein Einheitsbrei ohne bzw. nur mit islamischer Kultur sein. Wer sich fuer einen Wohnsitz (temporaer oder lebenslang) in einem Land entschliesst hat die verdammte Pflicht, die Werte des Landes anzuerkennen. Das gilt meines Erachtens selbst fuer Touristen. Ich kann ja auch nicht, nur weil es meiner Kultur entspricht, im Iran mit nur einer Badehose bekleidet rumlaufen.
Die Gesetze, die in Deutschland zugunsten des Islams verabschiedet wurden, wuerden in islamischen Laendern nicht einmal zur Diskussion gestellt werden. Aber solange sich gewissen Minderheiten bei jedem Versuch einer nationalen Kulturbewahrung mit dem "boesen" Wort Antisemitismus Gehoer verschaffen koennen, wird die Unterwanderung fortschreiten.
Rosenengel (21.04.2007, 19:45 Uhr)
montrealer
Das mit dem "den Terrorismus intelligent eindämmen" und "Verständigungsprozesse vorantreiben" ist gut gesagt. Nur ist das Problem, das diese Leute keine "Schöngeister" sind, die unsere westliche humanistische Schulbildung durchlaufen haben. Wenn überhaupt irgendeine Schulbildung. Es sind patriarche Gesellschaften, in der der Krieg nicht wie bei uns verrrufen ist.
Unsere Gedankengänge auch bei ihnen vorauszusetzen ist Falsch. Wieviele Jahrzehnte geht der HickHack schon zwischen Israel und Palästina. Terroristen stoppt man so nicht. Und schon garnicht, wenn man immer mehr deren Forderungen nachgibt.
Auch darf man die Schuld nicht Einseitig bei den USA suchen. Wer das tut, leugnet die Kriege, die muslimische Staaten untereinander führten und führen. Und Sadam Hussein ist bestimmt nicht auf Drängen der Amerikaner in Kuwait einmarschiert. Die unterschiedlichen religiösen Strömungen innerhalb des Islam bekämpfen sich teilweise auch mit allen Mitteln. Millionen Muslime verlassen jedes Jahr ihre muslimischen Heimatländer und kommen nach Europa. In Länder, deren Religion, deren Staatsform, sie Verachten und für Verdammenswert halten. Warum? Sicher nicht, um hier eine multikulturelle Gesellschaft aufzubauen.
montrealer (21.04.2007, 12:25 Uhr)
2rixakatze
Stimme Dir in Deinem Beitrag voll und ganz zu. Nicht allein der militante Islamismus ist das Problem unserer Welt - sondern auch das von wirtschaftsinteressen und Raffgier unterwanderte Agieren westlicher Staaten. Allen voran der derzeitigen US-Regierung. Statt den Terrorismus intelligent einzudämmen und Verständigungsprozesse voranzutreiben wird mehr und mehr Hass gesäht. Jede Woche sterben Hunderte Kinder in Folge des Überfalls auf den Irak... wie soll so etwas noch zu rechtfertigen sein. Gerade aus christlicher Sicht grenzt das an Perversion.
Rosenengel (20.04.2007, 21:46 Uhr)
042020
Nun, was Du eben geschrieben hast, kann ich voll unterschreiben.
Vielen Dank für die Einladung. Würde mir schon gefallen, mal Texas kennenzulernen und persönlich mit Dir zu schwatzen. Mal sehen, wenn wir unseren Laden, wir eröffnen hier gerade ein Geschäft mit deutschen und spanischen Spezialitäten, im Laufen haben, so daß ein Urlaub drin ist, werden wir gern einen Besuch zum Kennenlernen und Schwatzen machen. Wann bist Du das nächste mal in Europa? Dann können wir ja schon mal vorab hier ein Schwätzchen tun und grillen können wir auch. Oder Angeln. Im Atlantik. Oder willst Du Dir mal die originalen Schiffe von Kolumbus ansehen. Haben wir hier fast vor der Haustür.
Herzliche Grüße
042020 (20.04.2007, 21:24 Uhr)
Rosenengel
wieder mal gut gesagt.
nun ich hoffe du kommst mal nach Texas. bei mir bist du sehr herzlich eingeladen. dann konnen wir ja mal uber alles sprechen
(schwatzen). genug platz bei mir ?
genug Bier und Steaks ?
PS ja es ist auch traurig hier, wir
mussen (sollen) uns den neuen ein-
wanderer anpassen. sogar Rosevelt hat in 1907 gesagt, wen nach der US kommst bekomme ein Amerikaner.
am 1 Mai sind wieder demonstrationen
hier bei den illegalen, die wollen rechte etc. keine steuer zahlen, Kinder machen wie die ratten, wofur
ich zahle dan noch demonstrieren.
gruss
Rosenengel (20.04.2007, 19:14 Uhr)
An 042020
Also, ich denke auch nicht, daß dies auf alle US - Sodaten zu verallgemeinern ist. Es gibt wohl in allen Streitkräften Soldaten, die ihre "Sprüche" loslassen und die sicher keineswegs Rassistisch gemeint sind. Jugendlicher Überschwang meistens. Ich würde dem allen keine Bedeutung beimessen (was ich in Wirklichkeit auch nicht tue), wenn man andersherum bei den Deutschen nicht immer gleich bei jedem kleinsten Ausspruch Adolf Hitler sehen würde und laut kreischend Demut verlangen würde.
Ich könnte da eine Episode erzählen. Aber das will ich hier nicht.
Die Weltlage ist im Moment sehr kompliziert. Ich habe nichts gegen Muslime, habe jeden Tag mit Muslimen zu tun. Wir kommen gut miteinander aus. Aber das sich der Islam in Europa, speziell Deutschland, immer mehr ausbreitet, gefällt mir nicht. Das Verbot von Schweinefleisch an deutschen Schulen, das Verbot von Schwimmunterricht, Einführung von Islam - Unterricht, dies alles sind erst die Anfänge. Die Muslime fordern immer mehr kulturelles Mitspracherecht und Vergessen, das die Realtät in ihren Herkunftsländren eine ganz andere ist. Siehe Türkei.
Nein, ich habe nichts gegen US - Soldaten. Aber gegen die aggressive Außenpolitik mancher US - Politiker. Und das man immer wieder mit dem Finger auf Deutschland zeigt. Wer die Geschichte kennt, weiß, das die Geschichte etwas anders war.
042020 (20.04.2007, 18:44 Uhr)
Rosenengel
um was es mir in der hauptsache geht
ist das die aussagen von US Soldaten
gegen die Deutschen. das muss doch sicher ein einzelfall sein. Kann es
eben nicht glauben das ein Sr.NCO
oder Offizier da nicht eingegriffen hat. Das einzige mal wo ich mit Deutschen (Militar)zusammen war als einige zu uns nach N.C. gekommen sind (ca,1971)um mit uns einige wochen zu
fliegen (CH53A)und ich erinnere mich noch genau das meine leute sehr froh waren mit Deutschen zu fliegen und arbeiten. und auch haben sich die Deutschen sehr bedankt
uber ihre gut aufnahme bei uns.
dan warscheinlich ist es eben richtig wen es bei uns heisst
"The Few, The Proud, The Marines"
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