. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
8. Januar 2009, 21:55 Uhr

Obama offiziell zum Wahlsieger erklärt

Barack Obama ist nun ganz offiziell zum künftigen Präsidenten der USA erklärt worden. Der Kongress bestätigte am Donnerstag in einer Sondersitzung das Wahlergebnis vom 4. November. Am 20. Januar dann wird Obama seinen Amtseid ablegen - und von da an die Vereinigten Staaten regieren.

Barack Obama, Obama, USA, US-Wahl, US-Präsident

Am 20. Januar wird Barack Obama seinen Amtseid ablegen© DPA

Gut zwei Monate nach der Präsidentenwahl in den USA hat der US-Kongress am Donnerstag den Wahlsieg Barack Obamas endgültig offiziell bestätigt. In einer gemeinsamen Sitzung von Senat und Repräsentantenhaus in Washington gab der Kongress bekannt, dass der demokratische Senator aus Illinois 365 Wahlstimmen auf sich vereinigt habe. Sein republikanischer Konkurrent John McCain erhielt demnach nur 173 Stimmen im sogenannten Electoral College, der Versammlung der Wahlleute der 50 US-Bundesstaaten.

Bei der außerordentlichen Kongressversammlung hatten US- Vizepräsident Dick Cheney (für den Senat) und die Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, den Vorsitz inne. Obama wird am 20. Januar in Washington seinen Amtseid als 44. Präsident der USA ablegen. Dazu werden mehrere Millionen Besucher erwartet.

Bereits am 15. Dezember waren die 538 Wahlmänner und -frauen in ihren jeweiligen Bundesstaaten zusammengekommen, um das Wahlergebnis vom 4. November formell zu besiegeln. Rein formal wird der US-Präsident nicht vom Volk, sondern von den Wahlleuten der Bundesstaaten gewählt.

Die Wahlleute sind gehalten, den Wahlergebnissen ihrer Bundesstaaten zu folgen, wobei der Sieger alle Stimmen der Wahlleute des jeweiligen Bundesstaats erhält. Rein formal und laut Verfassung könnten die Wahlleute auch anders stimmen, das ist aber in der Vergangenheit bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht vorgekommen. Auch bei der Präsidentenwahl 2008 stimmten die Wahlleute entsprechend ihrem Auftrag.

Obama hatte am 4. November rund 53 Prozent der Stimmen gewonnen, Senator McCain 46 Prozent. Wegen des föderalen Wahlsystems konnte aber Obama 365 Wahlmänner-Stimmen erringen, McCain nur 173. Es gibt in den USA seit Jahren eine Diskussion, das jahrhundertealte Wahlsystem zu ändern, weil dadurch nur einige wenige, besonders umkämpfte Schlüsselstaaten tatsächlich über den Wahlausgang entscheiden - und sich deshalb fast der gesamte Wahlkampf auf diese Bundesstaaten konzentriert.

Bei der Wahl am 4. November hat es die höchste Wahlbeteiligung seit den 60er Jahren gegeben. Über 130 Millionen Amerikaner gingen zu den Urnen, was einer Wahlbeteiligung von mehr als 61 Prozent entspricht. Der Rekord wurde 1960 erzielt, als bei der Wahl John F. Kennedys fast 64 Prozent der Wahlberechtigten abstimmten.

AP/DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
US-Wirtschaft Obama zeichnet dramatisches Bild

Im Angesicht von Finanzkrise und Rezession zeigt Barack Obama schon vor seiner Amtseinführung deutlich Flagge und plädiert für drastische Maßnahmen zur Wiederankurbelung der Wirtschaft. Falls nicht schnell gehandelt werde, sei die Krise irgendwann vielleicht nicht mehr umzukehren. mehr...

Rekorddefizit der USA 1,2 Billionen Dollar Schulden für Barack Obama

Den USA droht im laufenden Haushaltsjahr laut jüngsten Schätzungen ein Rekorddefizit von 1,2 Billionen Dollar. Ein Problem, das Barack Obama auch beim Mittagessen mit seinen vier Amtsvorgängern im Weißen Haus beschäftigt haben dürfte. Aus Sorge über die Schulden hat der künftige US-Präsident eine "Etat-Polizistin" ernannt. mehr...

Bill Richardson Obamas designierter Handelsminister springt ab

Zwei Wochen vor seiner Regierungsübernahme muss der designierte US-Präsident Barack Obama einen wichtigen Posten im Kabinett neu besetzen: Der designierte US-Handelsminister Bill Richardson zog sich wegen eines Korruptionsverdachts zurück. Obama nahm die Entscheidung "mit tiefem Bedauern" hin. mehr...

US School Was wissen Sie über Obama?

Barack Obama - er gewann das Rennen ums Weiße Haus. Testen Sie Ihr Wissen über den künftig mächtigsten Mann der Welt. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe