15. Mai 2012, 07:21 Uhr

Republikaner Ron Paul steigt aus Vorwahlkampf aus

Keine Konkurrenz mehr für Mitt Romney: Der texanische Kongressabgeordnete Ron Paul ist aus dem Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur ausgeschieden.

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Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Ron Paul teilte mit, dass er seinen aktiven Wahlkampf einstellen werde.©

Für den US-Republikaner Mitt Romney wird es im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei einsam. Der einzige noch verbliebene Mitbewerber Ron Paul teilte mit, dass er seinen aktiven Wahlkampf einstellen werde. Elf Bundesstaaten müssen ihre Vorwahlen noch abhalten.

Romney steht allerdings ohnehin schon als Spitzenkandidat seiner Partei und damit Herausforderer von Amtsinhaber Barack Obama bei der Wahl am 6. November fest. Der Ex-Gouverneur von Massachusetts und Multimillionär hat zwar die magische Zahl von 1144 Delegiertenstimmen noch nicht zusammen, die zu seiner offiziellen Nominierung als Spitzenkandidat auf einem Parteitag Ende August nötig ist. Er wird diese Marke aber nach übereinstimmenden Berechnungen verschiedener Medien noch in diesem Monat erreichen.

Zum dritten Mal chancenlos

Paul ist ein radikaler Kongressabgeordneter, der die Befugnisse der Regierung, ihre Eingriffe in das Leben der Bürger auf ein extremes Minimum verringern möchte. Dem 76-Jährigen waren - wie auch schon bei drei vorausgegangenen Präsidentschaftsbewerbungen - von vornherein keine Chancen eingeräumt worden. Es komme ihm darauf an, für seine Ideen zu werben, hat er in seinen Vorwahlkämpfen immer wieder betont.

So will er nach eigenen Angaben auch weiter Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag sammeln - nur nicht mehr als aktiver Wahlkämpfer, machte er in einer Mitteilung an seine Gefolgsleute deutlich. Er wolle auf jeden Fall sicherstellen, dass seine Stimme auf dem Nominierungsparteitag gehört werde.

vim/DPA
 
 
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