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Der Skandal um die enttarnte CIA-Agentin Valerie Plame bringt die Bush-Regierung zunehmend in Bedrängnis. Nun taucht der Name Bob Woodward in der Affäre auf und bringt den Starreporter in die Kritik.
Joseph Wilson, ein ehemaliger Diplomat, hatte 2003 den Irak-Krieg kritisiert. Kurz darauf wurde seine Frau als CIA-Agentin enttarnt - offenbar ein Racheakt. Dahinter stand Lewis Libby, Stabschef von Vizepräsident Dick Cheney. Nun wurde Libby - er war im März bereits schuldig gesprochen worden - verurteilt.
Um einen Irakkriegs-Kritiker in Verruf zu bringen, haben hohe US-Beamte Geheimdokumente an die Presse lanciert. Nun deutet sich an, dass der US-Vizepräsident persönlich hinter der umstrittenen Aktion steckt.
Gegen Lewis Libby, Stabschef von US-Vizepräsident Dick Cheney, ist Anklage wegen Meineids, Falschaussage und Behinderung der Justiz erhoben worden. Es geht um die Enttarnung einer CIA-Agentin. Libby trat sofort zurück, beteuerte aber seine Unschuld.
In einem Monat beginnt das berühmteste Filmfestival der Welt - mit weniger Filmen als im vergangenen Jahr und einem Boykott der Pressekonferenz. Mit dabei sind Filme von Ridley Scott, Woody Allen und Oliver Stone. Ein deutscher Beitrag ist bisher nicht in Sicht.
Karl Rove, genialer Stratege und wichtigster Berater von US-Präsident George W. Bush, tritt Ende August ab. In jüngster Zeit hatte er sich zu einer Belastung für seinen Chef entwickelt. In einem Interview verriet "Karl der Große" seine Beweggründe.
Der Kongress kann fordern, was er will, die Gerichte können entscheiden, was sie wollen - sobald Bushs Buddys in Gefahr sind, strapaziert der US-Präsident sein "executive privilege". Davon profitiert nun Lewis Libby. Nicht so die Demokratie.
Lewis Libby, der wegen der Enttarnung einer CIA-Agentin zu 30 Monaten Haft verurteilt worden war, muss doch nicht ins Gefängnis: Präsident Bush hielt das Strafmaß für "übertrieben" und milderte es zu einer Bewährungsstrafe ab.
Im Jahr 2003 begann der Krieg gegen den Irak. Von Anfang an bestand der Verdacht, dass die von US-Präsident Bush genannten Gründe nur vorgeschoben waren. Nun ist er zur Gewissheit geworden, wie US-Geheimdienstler dem stern berichten.
Die im Zusammenhang mit der Enttarnung einer CIA-Agentin in Beugehaft genommene prominente US-Journalistin Judith Miller ist wieder frei. Die Reporterin der "New York Times" hat eingewilligt, in den Ermittlungen auszusagen.
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