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Krebsbehandlung von Chávez verläuft nicht nach Plan

Die Krebstherapie von Venezuelas Präsident Hugo Chávez in Kuba verläuft nicht ohne Komplikationen. Statt Notfallpläne zu befolgen, rufen seine Stellvertreter die Bevölkerung zu Gebeten auf.

  Statt das neue Jahr zu feiern, betrauern viele Menschen in Venezuelas Hauptstadt Caracas den Gesundheitszustand von Präsident Hugo Chávez

Statt das neue Jahr zu feiern, betrauern viele Menschen in Venezuelas Hauptstadt Caracas den Gesundheitszustand von Präsident Hugo Chávez

Bei Venezuelas Präsident Hugo Chávez haben sich nach einer Krebsoperation neue Gesundheitsprobleme eingestellt. Nach der Entfernung des Tumors habe es infolge einer Atemwegserkrankung "neue Komplikationen" gegeben, sagte Vizepräsident Nicolás Maduro im staatlichen Rundfunk. Die Regierung sagte die traditionelle Neujahrsfeier in Caracas ab und rief die Bürger auf, für Chávez zu beten.

Chávez' Gesundheitszustand sei weiterhin "heikel" und seine Behandlung nicht ohne Risiken, sagte Maduro. Er war am Freitag in die kubanische Hauptstadt Havanna gereist, um Chávez dort zu besuchen. Maduro trat im Fernsehen gemeinsam mit Rosa Virginia auf, einer der Töchter des Präsidenten. Angesichts von Gerüchten über den Tod des Staatschefs sagte der Informationsminister Ernesto Villegas, Chávez sei sehr wohl noch am Leben.

Chávez war am 11. Dezember zum vierten Mal in Kuba wegen eines Tumors operiert worden. Bisher hieß es, der Eingriff sei erfolgreich gewesen und der Zustand des 58-Jährigen sei stabil. Der Linksnationalist steht seit 1999 an der Spitze des ölreichen lateinamerikanischen Landes, im Oktober wurde er für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. Am 10. Januar soll er vereidigt werden, doch könnte der Termin wegen seines schlechten Gesundheitszustands verschoben werden.

Verfassungsprotokolle bleiben unbeachtet

Die Verfassung sieht eigentlich vor, dass Neuwahlen stattfinden, sollte der Präsident vor seiner Vereidigung ausfallen oder sterben. Maduro und Parlamentspräsident Diosdado Cabello erklärten jedoch bereits, dass Chávez auch später vereidigt werden könnte. Auch der konservative Oppositionsführer Henrique Capriles stimmte dem zu. Cabello sagte zudem, er werde nicht, wie in der Verfassung vorgesehen, Chávez im Fall seiner Verhinderung vertreten.

Veppex, eine in Miami ansässige Vereinigung von 25.000 Venezolanern im Exil, erklärte, die Verfassung müsse wortwörtlich eingehalten. Das bedeute eine neue Präsidentschaftswahl innerhalb von 30 Tagen für den Fall, dass Chávez verhindert sei.

Vor seiner Abreise nach Kuba hatte sich Chávez für den 50-jährigen Maduro als seinen möglichen Nachfolger ausgesprochen. Zudem übertrug er ihm in einem Dekret einen Teil seiner Befugnisse. Laut dem Dekret erhielt der Vizepräsident unter anderem Mitspracherechte beim Staatshaushalt sowie bei Devisenkäufen und Enteignungen. Mit der Übertragung dieser Aufgaben soll nach offiziellen Angaben die "Arbeitsbelastung" von Chávez reduziert werden.

Beten für "el Comandante"

Informationsminister Villegas rief die Familien in Caracas auf, am Neujahrstag zuhause zu bleiben und für die Gesundung des Präsidenten zu beten. Im Zentrum der Hauptstadt bauten Arbeiter eine Musikbühne ab, auf der eigentlich das traditionelle Konzert zum Jahreswechsel stattfinden sollte. Mehrere Minister nahmen an einer besonderen Messe im Präsidentenpalast Miraflores teil, um für die Gesundheit des Staatschefs zu beten.

Chávez ist in dem erdölreichen Land seit 1999 an der Macht. Im vergangenen Oktober wurde er mit 54,6 Prozent der Stimmen für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt. Sein Herausforderer Capriles, der auf 44,8 Prozent der Stimmen kam, wurde bei den Regionalwahlen im Dezember in seinem Amt als Gouverneur des Bundesstaates Miranda bestätigt. Chávez' Vereinte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV) siegte in 20 der insgesamt 23 Bundesstaaten.

ono/AFP/AFP

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