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Staatsanwalt ermittelt gegen Berlusconi

Drei Millionen Euro soll Berlusconi bei der Parlamentswahl 2006 an einen Senator gezahlt haben. Nach etlichen Beschuldigungen ermittelt die Staatsanwaltschaft erstmals offiziell wegen Bestechung.

  Er soll einen Abgeordneten mit drei Millionen Euro bestochen haben: Silvio Berlusconi.

Er soll einen Abgeordneten mit drei Millionen Euro bestochen haben: Silvio Berlusconi.

Gegen Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi läuft laut einem Medienbericht ein Ermittlungsverfahren wegen mutmaßlicher Abgeordneten-Bestechung. Wie die Zeitung "La Repubblica" am Donnerstag auf ihrer Internetseite berichtete, ist die Staatsanwaltschaft überzeugt, dass Berlusconi dem Abgeordneten Sergio De Gregorio während der Parlamentswahl im Jahr 2006 drei Millionen Euro zahlte.

Die damaligen Wahlen wurden von der Mitte-links-Koalition unter Ex-Regierungschef Romano Prodi gewonnen, der auch De Gregorio angehörte. Wenige Monate später schloss sich De Gregorio der Opposition Berlusconis an, was dazu beitrug, dass die Regierung 2008 zusammenbrach. Aus den darauffolgenden Wahlen ging Berlusconi deutlich als Sieger hervor.

Berlusconi wurde in der Vergangenheit immer wieder beschuldigt, Stimmen gekauft oder Abgeordnete bestochen zu haben. Es ist jedoch dass erste Mal, dass deswegen nun offiziell gegen ihn ermittelt wird. Der Ex-Ministerpräsident musste sich bereits in zahlreichen Affären vor Gericht verantworten. Bislang wurde er aber nur wegen Steuerbetrugs verurteilt, wogegen er in Berufung ging. Berlusconi muss sich auch wegen einer mutmaßlichen Sexaffäre mit einer minderjährigen Prostituierten verantworten. Bei den jüngsten Wahlen schnitt Berlusconis Mitte-rechts-Bündnis unerwartet stark ab.

kmi/AFP/AFP
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