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Auch ein Treffen mit den obersten Richtern brachte nichts: Ägyptens Präsident Mursi rückt nicht von seinem Dekret ab, das ihm praktisch uneingeschränkte Macht sichert. Die Proteste in Kairo dauern an.
234 Artikel der ägyptischen Verfassung standen einzeln zur Abstimmung. Die Opposition blieb der Marathonsitzung fern. Die Islamisten peitschten das Gesetzeswerk dennoch durch.
Mehr als 300.000 Menschen protestieren in Kairo gegen Präsident Mursis wachsende Macht - die größten Demonstrationen seit Mubaraks Sturz. Auch am Mittwoch geht der Protest weiter.
Die ägyptischen Islamisten verschieben ihre für Dienstag geplante Demonstration für Präsident Mursi. So wollen sie Gewalt verhindern, sagen sie. Mursis Kritiker wollen allerdings weiter protestieren.
Die Proteste gegen Ägyptens Präsidenten haben ein erstes Todesopfer gefordert. Mohammed Mursi ist vom Ausmaß der Kritik beunruhigt - und sucht Auswege aus einer Krise, die er selbst verursacht hat.
Mit der Ausweitung seiner Macht hat Ägyptens Präsident Mohammed Mursi sein Land in eine politische Krise gestürzt: Während die Opposition und die Justiz am Wochenende die vom Staatschef erlassene Verfassungserklärung als Weg in die Diktatur kritisierten, mobilisierten die Muslimbrüder ihre Anhänger zur Unterstützung des Staatschefs.
Protest, Streik, Empörung: Ägyptens Justiz probt den Aufstand gegen die umstrittene Verfassungserklärung von Präsident Mursi. Auch das Volk demonstriert.
Die Angst vor einem Putsch geht um: Das Militär hat sich in Ägypten weitreichende Machtbefugnisse des aufgelösten Parlaments gesichert. Streit ist auch um den Ausgang der Präsidentenwahlen entbrannt.
Nach den Massenprotesten gegen die Ausweitung seiner Befugnisse hat der ägyptische Präsident teilweise eingelenkt. Mursi setzte das umstrittene Dekret über seine Sondervollmachten außer Kraft.
Erst kompromisslos, dann gesprächsbereit: Ägyptens Präsident Mursi macht der Opposition Hoffnung. Am Abend drangen Demonstranten zum Präsidentenpalast vor. Kann der große Knall verhindert werden?
Ägyptens Präsident gibt nicht nach: In seiner mit Spannung erwarteten TV-Rede hat Mursi den Aufständischen die Schuld an der Gewalt im Land gegeben. An dem umstrittenen Referendum will er festhalten.
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