Nach den radikalislamischen Taliban hat auch der afghanische Geheimdienst NDS Berichte über den Tod des Taliban-Führers Mullah Mohammed Omar dementiert.
Nach den radikalislamischen Taliban hat auch der afghanische Geheimdienst NDS Berichte über den Tod des Taliban-Führers Mullah Mohammed Omar dementiert. Er könne entsprechende Berichte aus afghanischen Geheimdienstkreisen bislang nicht bestätigen, sagte Geheimdienstsprecher Lutfullah Maschal am Montag in Kabul. Omar sei jedoch seit vier bis fünf Tagen aus seinem "Versteck" in der pakistanischen Stadt Quetta verschwunden.
Die afghanischen Taliban hatten die Berichte über den Tod ihres Anführers bereits zuvor zurückgewiesen. In afghanischen Geheimdienstkreisen hatte es dagegen geheißen, Omar sei bereits vor drei Tagen in Pakistan vom pakistanischen Geheimdienst ISI getötet worden. Einer anderen Geheimdienstquelle zufolge wird er bereits seit elf Tagen vermisst.