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Darth Vader will Präsident der Ukraine werden

Möge die Macht mit ihm sein: Die Ukrainische Internetpartei (UIP) wählte einen als "Star Wars"-Bösewicht kostümierten Demonstranten zu ihrem Spitzenkandidaten für die anstehende Präsidentschaftswahl.

  "Darth Vader" sprach auf dem UIP-Parteitag zu seinen Kameraden

"Darth Vader" sprach auf dem UIP-Parteitag zu seinen Kameraden

Die Präsidentschaftswahl in der Ukraine ist um einen interessanten Kandidaten reicher: "Darth Vader" hat seine Kandidatur angekündigt. Die Ukrainische Internetpartei (UIP) wählte den Sith-Lord am Samstag zu ihrem Spitzenkandidaten - oder zumindest einen als Bösewicht aus den "Star Wars"-Filmen kostümierten Demonstranten, der während der monatelangen Proteste in Kiew häufig flankiert von seinen treu ergebenen Stormtroopers aufgetreten war. "Nachdem er die parteiinternen Vorwahlen erdrutschartig gewonnen hat, wird Kamerad Vader unser Kandidat sein", erklärte UIP-Chef Dmitri Golubow.

"Darth Vader", dessen richtiger Name nicht bekannt ist, hatte in den vergangenen Wochen zahlreiche öffentlichkeitswirksame Auftritte in der Ukraine. Im November 2013 brachten Stormtrooper-Soldaten den Maskenträger in schwarzer Uniform zum Rathaus von Odessa, wo er sich selbst zum Bürgermeister erklärte. Laut örtlichen Medienberichten forderte er zudem ein Stück Land in der südwestukrainischen Stadt, um sein Raumschiff parken zu können.

  Auch ein Sturmtrooper (l.) und Chewbacca (2. v. r.) ließen sich auf dem Parteitag blicken

Auch ein Sturmtrooper (l.) und Chewbacca (2. v. r.) ließen sich auf dem Parteitag blicken

"Alten Ruhm wiederherstellen"

"Nur ich allein kann aus einer Republik ein Imperium machen und alten Ruhm wiederherstellen, um verlorene Gebiete zurückzuholen und den Stolz dieses Landes wiederherzustellen", erklärte der UIP-Spitzenkandidat am Samstag. In der Ukraine finden am 25. Mai vorgezogene Parlamentswahlen statt, nachdem der prorussische Präsident Viktor Janukowitsch infolge monatelanger Proteste gestürzt und aus dem Land getrieben wurde. Ob "Darth Alexejewitsch Vader", wie er sich selbst nennt, bei der Abstimmung in der früheren Sowjetrepublik kandidieren darf, entscheidet die Wahlleitung in Kürze.

and/AFP/AFP
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