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Waffenruhe in Gaza tritt in Kraft

Hoffnungsschimmer in Nahost: Israel und die radikalislamische Hamas haben ein Abkommen über eine Kampfpause geschlossen. Seit 20 Uhr schweigen die Waffen.

Die zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas-Bewegung im Gazastreifen vereinbarte Feuerpause ist am Mittwochabend in Kraft getreten. Korrespondenten berichteten zunächst von ausgestorbenen Straßen im Gazastreifen. Der Ruhe folgten dann kurz nach Beginn der Waffenruhe Siegesfeiern. In den Straßen waren Freudenschüsse und Explosionen von Feuerwerkskörpern zu hören, begleitet von Gesängen "Gott ist der Größte, der Widerstand hat triumphiert".

Die Vereinbarung war vor allem auf Vermittlung Ägyptens zustande gekommen. Nach Angaben der ägyptischen Präsidentschaft erklärt sich Israel darin bereit, alle militärischen Offensiven gegen den Gazastreifen zu stoppen, einschließlich der gezielten Tötung einzelner radikaler Palästinenser. Im Gegenzug beenden alle palästinensischen Gruppierungen ihre Raketenangriffe auf Israel sowie alle Angriffe entlang der Grenze.

Innerhalb von 24 Stunden nach Beginn der Waffenruhe müssen die Grenzübergänge für Menschen und Waren geöffnet werden, die Bewegungsfreiheit der Menschen darf nicht mehr eingeschränkt werden. Überwacht wird das Abkommen von Ägypten, ihm müssen sich beide Seiten verpflichten, sich an die Vereinbarungen zu halten.

Israels Verteidigungsminister: "Alle Ziele erreicht"

Israel hat nach den Worten von Verteidigungsminister Ehud Barak beim Militäreinsatz im Gazastreifen alle Ziele erreicht. Israel sei mit der Absicht in den Kampf gegangen, der militanten Palästinenserorganisation einen harten Schlag zu versetzen und die Angriffe auf israelische Grenzorte zu unterbinden.

"Die Ziele sind vollständig erreicht worden", sagte Barak bei einer Pressekonferenz zu der mit ägyptischer und US-Hilfe vereinbarten Waffenruhe mit der radikalislamischen Hamas. "Wir erwarten, dass die Waffenruhe eingehalten wird", sagte Barak. Anderenfalls könnte eine Bodenoffensive immer noch notwendig werden, warnte er.

US-Außenministerin Clinton als Vermittlerin

US-Außenministerin Hillary Clinton war im Laufe des Tages nach Kairo gereist, um mit dem ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi zu beraten. Sie begrüßte die Einigung und das Ende der Raketenangriffe auf Israel. Die Bemühungen um ein dauerhaftes Ende der Feindseligkeit würden nun gemeinsam fortgesetzt, sagte sie bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Amr. "Es gibt keinen Ersatz für dauerhaften und gerechten Frieden", sagte Clinton. Zuvor hatte sie in Israel mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und im Westjordanland mit Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas gesprochen.

Netanjahu will der Waffenruhe mit der im Gazastreifen herrschenden Hamas nach Angaben seines Büros eine Chance geben. Bei einem Telefonat mit US-Präsident Barack Obama habe der israelische Regierungschef "dessen Empfehlung angenommen, dem ägyptischen Vorschlag über eine Waffenruhe zuzustimmen", hieß es in der Mitteilung.

Er wolle damit dem Versuch einer Stabilisierung der Lage und einer Beruhigung eine Chance geben, "bevor es notwendig wird, härter vorzugehen". Netanjahu betonte nach den Angaben aber, Israel werde weiter alle notwendigen Schritte unternehmen, um seine Bürger zu schützen.

Verletzte bei Bombenanschlag in Tel Aviv

Ein Bombenanschlag auf einen Bus in Tel Aviv hatte zunächst die Hoffnungen auf eine rasche Waffenruhe im Nahost-Konflikt gedämpft. Mindestens 15 Menschen wurden bei dem Attentat am Mittwoch zum Teil schwer verletzt.

Über Nacht hatte Israel mehr als 100 Ziele im Gazastreifen beschossen, radikale Islamisten feuerten von dort 31 Raketen auf Israel. Seit Beginn der Gazaoffensive am Mittwoch vergangener Woche wurden 146 Palästinenser getötet, rund die Hälfte davon Zivilisten. Auch fünf Israelis kamen ums Leben, darunter ein Soldat. In der vergangenen Woche flog Israel mehr als 1500 Angriffe auf. Aus dem Gazastreifen wurden fast 1400 Raketen auf Israel abgefeuert.

kng/Reuters/AFP/Reuters

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