. .
Politik im Ausland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
15. Januar 2009, 12:55 Uhr

Nahost-Konflikt in Hamburg

In Israel bekriegen sie sich. In Deutschland gehen sie sich meistens aus dem Weg. stern.de hat einen Palästinenser und einen Israeli gemeinsam vor die Kamera gebeten. Was der Kaufmann Nader El Sakka und der Autor Michel Rodzynek über Ursache und Lösung des Gaza-Kriegs in ihrer Heimat zu sagen haben - ein Video-Streitgespräch.

 
 
KOMMENTARE (7 von 7)
 
Politix (15.01.2009, 19:20 Uhr)
@gmathol
Woher wissen Sie das? Wo sollen diese Pläne sein? Und wer soll sie entworfen haben?
.
Ich glaube nicht, dass man in der heutigen Zeit noch Gebietsansprüche historisch herleiten kann.
.
Wenn die Weltgemeinschaft ein solches Vorgehen einmal tolleriert, werden andere Staaaten folgen.
.
Man stelle sich einmal vor, Russland würde historischen Anspruch auf Alaska geltend machen. Irgendwelche Advokaten würden sicherlich Vertragsfehler finden mit denen Russland ihren Anspruch geltend macht.
.
Da wäre ich dann gespannt, wie die Weltgemeinschaft reagieren würde.
.
Und die USA sind bei weitem nicht mehr in der Lage, befreundete Länder vor solcherlei Übergriffen zu schützen zu schützen, und zwar auf die nächsten 20 Jahre nicht mehr!
H.P. (15.01.2009, 19:09 Uhr)
Schuld an all dem Elend ist aus israelischer Sicht die diabolisierte Hamas
@Livni sagte, die Staatengemeinschaft habe verstanden, dass Israel gegen den Terrorismus kämpfe und dass sich die Realität in der Region ändern müsse. Es müsse Stabilität erreicht werden: "Es kann nicht der Status Quo vor dem Krieg sein."
Schuld an all dem Elend ist aus israelischer Sicht die diabolisierte Hamas, die in Gaza die Herrschaft ausübt. Vergessen wird, dass im Juni zwischen ihr und Israel eine Waffenruhe vereinbart wurde, die im Großen und Ganzen auch eingehalten wurde, bis Anfang November Israel mit "vereinzelten Schlägen" mehre Hamas-Milizionäre "gezielt tötete". Unterschlagen wird, dass Israel einen Monat lang weder Nahrung noch Treibstoff noch Hilfslieferungen in das Gebiet ließ. Von Hamas lag ein Angebot vor den Waffenstillstand fortzusetzen. Noch am 22. Dezember behauptete zwar das israelische Außenministerium: "Israel ist an einer Fortsetzung der Waffenruhe interessiert und nicht an einer Militäroperation", es weigerte sich aber, auf das Hamas-Angebot unter den gegebenen Bedingungen einzugehen. Dies drängt die Vermutung auf, es handele sich bei diesem fürchterlichen völkerrechtswidrigen Angriff weniger um eine der vielen "Vergeltungsaktionen" als vielmehr um Wahlkampf: Im März wird in Israel gewählt, und erstmals liegt die Kadima-Partei von Olmert und Livni knapp vor dem rechten Likud des Herausforderers Netanyahu.
Die Eskalation der Gewalt hat ihre Wurzeln vor allem im Ergebnis der palästinensischen Wahlen vom Januar 2006, den ersten wirklich freien Wahlen in der arabischen Welt, in denen die Hamas die Mehrheit der Stimmen gewann. Der Westen erkannte die damals gebildete Regierung nicht an, Israel verhaftete -- mit Unterstützung der palästinensischen Autonomiebehörde unter Mahmud Abbas - zahlreiche Minister und Abgeordnete, die z. T. bis heute im Gefängnis sitzen. Erst dies führte dazu, dass die Hamas im Gazastreifen allein die Macht ergriff. Doch nicht nur ihre Angebote für eine dauerhafte Waffenruhe, auch das Angebot, Israel anzuerkennen, wenn dieses die besetzten Gebiete als Staatsgebiet eines palästinensischen Staates anerkennen würde, blieben ohne positive Reaktion.
Es ist eine Illusion zu glauben, der nun eingeleitete Krieg gegen die Bevölkerung von Gaza könnte die Gewalt beenden. Das Gegenteil wird der Fall sein: Die Wut einer Bevölkerung, die so oder so nichts als ihr Leben zu verlieren hat, wird Israel nicht sicherer machen.
hellwachabsolut (15.01.2009, 18:37 Uhr)
Na klar!
Aus dem sich der Westen und Israili ist immer und sofort klar, wer daran schuld hat. Am Anfang waren die Taliban und Ben laden dann der Sadam Hossein und nun sind der Iran an der Reihe. Na prima. wer trägt nach Iran die Schuldfrage?. Ich bin mir sicher, da wird der Westen sich etwas einfallen lassen.
Immer schön ablenken von der eigenen Politik und Versagen, die oft die Ursache für die konflikte ist, unter denen die unschuldige Menschen zu leiden haben.
Der Westen hat immer Recht, Israili haben immer Recht. Die Israili sind sowieso durch die Geschichte mit dem Blankochek Holocaust und der mächtigen Lobby im Westen und gerade in Deutschland ausgestattet. Dagegen kann man nichts sagen. man darf garnichts sagen. Weil Sie immer Recht haben.
Serst (15.01.2009, 18:19 Uhr)
Doch noch einen Kommentar
Michel Rodzynek will wohl einen Einmarsch im Iran vorbereiten.
Serst (15.01.2009, 17:45 Uhr)
Kommentar
Was soll man denn bei einem solchen Gespräch kommentieren? Da hat ja die Bild mehr Niveau.Danke Stern.
floyd77 (15.01.2009, 16:46 Uhr)
@undjetztnochder
Meine volle und komplette Zustimmung... und dann erlauben sie das bei diesem sehr einfachen und und zum Teil oberflächlichen Gespräch!
undjetztnochder (15.01.2009, 16:05 Uhr)
Es geschehen noch Zeichen und Wunder
Nach langen Tagen kompletter Kommtierungs-Sperre bzgl. des Nah-Ost-Konflikts erlaubt der stern.de heute zum ersten Mal wieder zaghaft einen Kommentar zu diesem Thema. Wahnsin!!! Bislang war bei allen Nachrichten zu diesem Thema, selbst bei allen Kommentaren und allen Sekundärnachrichten (Demos in Berlin für / gegen die Isrealis) jeglicher Kommentar unerwünscht. Warum? -
Es lebe die Meinungsfreiheit, es lebe die Demokratie! Auch in Deutschland, sogar auf stern.de und sogar (unglaublich!) wenn es um Israel geht!
MEHR ZUM ARTIKEL
Gaza-Streifen Israel beschießt UN-Hauptquartier

Schwere Kämpfe im Gaza-Streifen: Während Außenminister Frank-Walter Steinmeier sich auf einer erneuten Nahost-Mission um eine Feuerpause bemüht, dringt Israel Richtung Zentrum von Gaza-Stadt vor. Dabei hat die Armee auch das UN-Hauptquartier beschossen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon ist empört. mehr...

Gaza-Streifen Heftige Kämpfe begleiten Friedensmission

Panik in Gaza-Stadt: Während Außenminister Frank-Walter Steinmeier sich auf einer erneuten Mission um eine Waffenruhe in Nahost bemüht, dringt Israel offenbar tief in die dicht besiedelten Gebiete der Stadt vor. Augenzeugen berichten, Israels Panzer stünden nur noch 1,5 Kilometer vor dem Stadtzentrum. mehr...

Friedensaktivist Aviv Geffen Israels gehasster Superstar

Frieden wollen viele im Nahen Osten. Aber nur wenige setzen sich so radikal dafür ein wie Aviv Geffen. Der Spross einer israelischen Politiker- und Künstlerfamilie ist in seiner Heimat ein Superstar. Doch vielen geht sein Willen zur Aussöhnung zu weit - sie drohen ihm mit den Tode. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe