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5. November 2008, 20:21 Uhr
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Bush huldigt Obama

Hat Noch-Präsident George W. Bush die Parteizugehörigkeit des Wahlsiegers verwechselt? Mit überschwänglichen Worten feierte der Republikaner den "beeindruckenden" Erfolg Barack Obamas. Das Leben des US-Demokraten spiegele den Triumph des amerikanischen Traums wider. Bush sprach gar von einem bewegenden Anblick, wenn Obama ins Weiße Haus einzieht.

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"Es wurde Geschichte geschrieben": George W. Bush im Rosengarten des Weißen Hauses© Tim Sloan/AFP

US-Präsident George W. Bush hat die historische Bedeutung der Wahl des Schwarzen Barack Obama ins Weiße Haus gewürdigt. Er habe ein herzliches Telefongespräch mit Obama geführt und ihm zu seinem "beeindruckenden Sieg" gratuliert, sagte Bush am Mittwoch in einer Ansprache im Rosengarten des Weißen Hauses. Der Präsident kündigte an, mit seinem neu gewählten demokratischen Nachfolger zusammenzuarbeiten, um eine reibungslose Amtsübergabe zu ermöglichen.

Bush erklärte, er habe auch den unterlegenen Republikaner John McCain zu dessen "entschlossenem" Wahlkampf beglückwünscht. Das amerikanische Volk werde ihm stets für seinen lebenslangen Dienst an der Nation dankbar sein, sagte er an den Vietnamkriegsveteranen und langjährigen Senator gerichtet.

"Egal wie sie abgestimmt haben - alle Amerikaner können stolz auf die Geschichte sein, die gestern geschrieben wurde", fuhr Bush fort. "Quer durch das Land haben Bürger in großen Zahlen gewählt. Sie haben einer Welt, die zugesehen hat, die Vitalität von Amerikas Demokratie vor Augen geführt." Der 62-Jährige hob hervor, dass das Volk einen Präsidenten gewählt habe, dessen Reise einen Triumph des amerikanischen Traums widerspiegele. "Viele unserer Bürger haben gedacht, dass sie diesen Tag nicht mehr erleben würden ... Dieser Augenblick ist besonders aufbauend für eine Generation von Amerikanern, die den Kampf für Bürgerrechte mit eigenen Augen erlebt hat."

Es werde ein bewegender Anblick sein, wenn Präsident Obama, seine Frau Michelle und ihre Kinder durch die Türen des Weißen Hauses schreiten, sagte Bush weiter. "Ich weiß, dass Millionen von Amerikanern in diesem inspirierenden Augenblick von Stolz erfüllt sein werden."

DPA/AP
KOMMENTARE (10 von 22)
 
mupfeline (06.11.2008, 07:18 Uhr)
Es gehört zu den diplomtischen
Gepflogenheiten dem Gegner zu gratulieren. Wenn es etwas überschwänglich geschieht, na und? Egal auf welchen politischen Seiten die Beiden stehen - eines zeichnet beide aus. Sie gehören schon lange zur Oberschicht. Die hat andere Connections und auch ohne Präsi-Job wird Bush nicht verhungern. Die Connections beginnen spätestens in der Uni- Man kennt sich eben und hilft sich und gehen weiter nach der Uni. Ich gratuliere Obama ebenfalls zu seinem Sieg, aber linke Träumereien sind das nicht. Das ist ebenfalls knallharte Wahlkampfstrategie gewesen und man möge doch bitte einmal etwas recherchieren wieviele große Summen Obama aus der Wirtschaft erhalten hat. Auch wenn es nicht öffentlich zugegeben wird. Egal, wie der Präsident in Washington oder Berlin oder wo auch immer heißt: "Man kennt sich, man hilft sich und auf die Lobbyarbeit ist auch Verlaß." Immer und zuerst wird auch ein US-Präsident dem Geld und der Wirtschaft verpflichtet sein. Warum sollte das anders sein als in Berlin, Rom oder Tokio? MAN kennt sich ... ganz einfach ... und MAN hilft sich ... IMMER
tricky_dude (05.11.2008, 21:10 Uhr)
Doch eines noch
Echte, zuvelässige Quellen, verbreitet man nicht leichtfertig in einem Internetforum. Echte Quellen.
tricky_dude (05.11.2008, 21:01 Uhr)
Das letzte Wort
schenke ich ihnen.
starmax (05.11.2008, 20:43 Uhr)
Oberschlaue nennen keine Quellen,
haben aber immer gern das letzte Wort (so hohl es auch sein mag). Ich lasse es Ihnen gern - und überlasse Sie dem Urteil der Leser.
Aquarius2 (05.11.2008, 20:41 Uhr)
Es geht den Menschen wie den Leuten
Georg W. geht es wohl ähnlich, wie vielen bisher "embedded" deutschen Journalisten in Funk, Fernsehen, Internet und Printmedien.
Bis vor kurzer Zeit war jede Kritik - auch auf dieser Seite - an George W.'s menschenverachtender und Politik und an seiner Ausplünderung seines Landes und anderer Länder noch "Antiamerikanismus".
Heute will niemand mehr dazu stehen und jeder sieht das Heil der Menschheit in Obama.
Ich empfehle hier Nüchternheit und Realismus: Amerika wird nicht nur aus dem Weißen Haus regiert.
Trotdem: Glückwunsch an die Amerikaner!!!
tricky_dude (05.11.2008, 20:35 Uhr)
starmax
Ach, erzähl mal was neues. "Die schwere internationale Krise" - die ist bereits seit geraumer Zeit am kochen. Das ganze Zeug ist vielleicht für Sie was neues, für den Rest der Welt nicht.
starmax (05.11.2008, 20:27 Uhr)
Tricky_dude-Quelle: Chertoff auch dabei?
Vorweg: Rosswell haben SIE ins Spiel gebracht, dieser Unfug intressiert mich nicht.
Aber hier, Wlliam Engdahl:
"US-Verteidigungsminister Robert Gates und Amerikas oberster Geheimdienstchef, Michael McConnell, haben jetzt zusammen mit dem Chef der Heimatschutzbehörde, Michael Chertoff, erklärt, dass auch der neu gewählte US-Präsident, der am 20. Januar 2009 sein Amt antritt, gemäß der in den letzten acht Jahren angewandten Militärstrategie der »allumfassenden Dominanz« (Full Spectrum Dominance) regieren wird. Die Details ihrer Angaben haben erhebliche Bedeutung, da die Welt daran erkennen kann, was in nächster Zeit höchstwahrscheinlich auf sie zukommt. Jetzt hat der Leiter des Defense Business Board und langjährige Berater des Pentagon, Michael Bayer, als (vorläufig) letzter Experte die kürzlichen Äußerungen wiederholt, demzufolge der neue US-Präsident schon bald in einer schweren internationalen Krise »getestet« werden wird."
Na, was sagen Ihre Quellen dazu? Das Drehbuch für Obama ist längst geschrieben....
Putinki (05.11.2008, 20:17 Uhr)
Der neue Präsident
Alle vier Jahre wird neu gewählt. Darum ist die Zeit kurz, um in die Geschichte einzugehen und evt. auch wieder gewählt zu werden. Emotionen sind menschlich, wie auch die überirdischen Erwartungen an Obama. Was am Ende zählt wird sein, wie der Präsident mit der Realität fertig wird. Davon hat Obama jetzt nicht die leiseste Ahnung. Alle Präsidenten altern schnell. Obama weiß nur, dass "gut reden" ohne nennenswerte Konsequenzen, hilft. Das wird bald nicht mehr so sein.
Bush ist nur nett und vielleicht froh, von diesem unmenschlichen Job befreit zu werden. Er mußte schließlich Vieles unfreiwillig entscheiden und dann z.T. mit ansehen, was für ein Leid daraus wurde. Geplant hat er das sicher nicht. Aber ein großer Präsident ist er allemal, weil er Character und Rückgrat gezeigt hat. Sonst hätte er nicht so viele Feinde aber auch viele Bewunderer.
verdad (05.11.2008, 20:03 Uhr)
schaden froh
natürlich freu sich Busch das lieber die Demokraten und nicht ihr Partei so eine kaputte land bekommt er weis das was er kaputt gemacht hat nicht mehr kleben kann
tricky_dude (05.11.2008, 19:59 Uhr)
Starmax
Ich google nicht. Ich habe zuverlässigere Quellen als das Internet und Comics.
Wenn sie auf Roswell anspielen dann tun sie mir leid. Ich würde mich mal mit der realen Welt auseinander setzen, vor allem mal durch die amerikanische Provinz reisen und mit den Leuten reden. Das hilft, aber nur wenn man objektiv ist.

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