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25. April 2010, 17:11 Uhr

Fischer als Bundespräsident bestätigt

Nur jeder zweite Österreicher ist zur Wahl des Bundespräsidenten gegangen - ein historischer Minusrekord. Von denen, die abgestimmt haben, wollte die deutliche Mehrheit Heinz Fischer weiter im Amt sehen. Mit fast 80 Prozent wurde das Staatsoberhaupt nun wiedergewählt.

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Der alte und neue Bundespräsident Österreichs: Heinz Fischer, hier mit Ehefrau Margit© Dieter Nagl/AFP

Aus den Präsidentenwahlen in Österreich ist Amtsinhaber Heinz Fischer als eindeutiger Sieger hervorgegangen. Hochrechnungen zufolge erhielt der als unabhängiger Kandidat angetretene Fischer 78,9 Prozent der Stimmen. Die umstrittene Kandidatin der rechtspopulistischen FPÖ, Barbara Rosenkranz, kam demnach auf 15,6 und Rudolf Gehring von der Christlichen Partei auf 5,4 Prozent der Stimmen.

Die Wahlbeteiligung lag der Hochrechnung zufolge auf einem historischen Tiefstand: Nur knapp jeder Zweite gab seine Stimme ab. Bei den Wahlen 2004 lag die Wahlbeteiligung noch bei 71,6 Prozent. Fischer, der als Präsident vor allem repräsentative Aufgaben innehat, war von den Sozialdemokraten unterstützt worden. Die ebenfalls an der Regierung beteiligte konservative ÖVP hatte selbst keinen Kandidaten aufgestellt. Für Kritik sorgte sie, indem sie zur Abgabe eines leeren Stimmzettels aufrief.

AFP
 
 
KOMMENTARE (3 von 3)
 
laketahoe (26.04.2010, 10:42 Uhr)
@tannebaum Es ging um die Direktwahl des ...
...ohnehin amtiernden Bundespräsident, dessen Wahl mehr als sicher war, da Fischer de facto nur chancenlose Alibigegner hatte..... das Wetter war schön und so weiter, denke ich mal...

Und den Österreichern geht es wahrscheinlich wirklich vergleichsweise gut...... hinzu kommt, dass der Bundespräsident als eine Art repräsentativer Grüßaugust mit guten Umgangsformen gilt.....
tannebaum (26.04.2010, 08:14 Uhr)
50% wahlbeteiligung
scheinbar ist ganz europa parteienmüde, der politik überdrüssig, faul und fett im wohlstand eingebettet, der demokratie nicht verpflichtet und lässt es immer weiter zu, dass schwammige einheitsthemen die politik gleichmachen und somit eigentlich unwählbar ist...

frei nach dem motto: mir gehts ja gut und die da oben ändern eh nix.

ich halte diese entwicklung für sehr gefährlich...

Patanostra (25.04.2010, 21:08 Uhr)
wie treffend...
deutsche Sprache, schwere Sprache
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