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Mugabe lässt sich zum Sieger erklären

Noch vor dem Ende der Stimmenauszählung hat sich Simbabwes greiser Präsident Robert Mugabe zum Wahlsieger ausrufen lassen. Die Opposition und Bürgerrechtler prangern Manipulationen an.

Einen Tag nach der Präsidentschaftswahl in Simbabwe hat sich der seit 33 Jahren regierende Staatschef Robert Mugabe zum Sieger ausrufen lassen. "Wir haben überzeugend gewonnen", sagte ein ranghohes Mitglied seiner Regierungspartei ZANU-PF. Die Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) von Mugabes langjährigem Rivalen, Regierungschef Morgan Tsvangirai, sei "versenkt" worden. "Wir haben nie daran gezweifelt, dass wir gewinnen."

Tsvangirai wies die Darstellungen zurück und sprach von einer Farce. Die Abstimmung sei manipuliert worden und deswegen nichtig. Außerdem seien Wähler eingeschüchtert worden, beklagte der Ministerpräsident. Auch Bürgerrechtler sprachen von erheblichen Unregelmäßigkeiten. In manchen städtischen Bezirken habe es ernsthafte Probleme bei der Wählerregistrierung und der Abstimmung gegeben, erklärte das "Simbabwe-Netzwerk zur Unterstützung der Wahl" (ZESN) in Harare. Damit drohen gewalttätige Auseinandersetzungen wie bei der letzten Wahl im Jahr 2008. Das amtliche Endergebnis soll spätestens am Montag bekanntgegeben werden. Die Veröffentlichung inoffizieller Ergebnisse steht unter Strafe.

Die Afrikanische Union (AU) erklärte dagegen, die Wahl sei ohne größere Unregelmäßigkeiten verlaufen.

Rund 6,4 Millionen Bürger des südafrikanischen Landes waren am Mittwoch aufgerufen, einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament zu wählen. Nach Angaben der Wahlkommission war die Beteiligung hoch.

Tsvangirai trat bereits zum vierten Mal bei einer Präsidentschaftswahl gegen Mugabe an. 2008 hatte er nach der ersten Runde vorn gelegen, musste seine Kandidatur aber nach blutigen Angriffen auf seine Anhänger zurückziehen. Nach der Wiederwahl Mugabes einigten sich beide Politiker schließlich widerwillig auf eine Machtteilung. Kritiker machen den 89-jährigen Mugabe für den wirtschaftlichen Niedergang Simbabwes verantwortlich.

mad/AFP/Reuters/Reuters
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