Mitt Romney wird in Tampa zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner gewählt. Die erhoffte Aufmerksamkeit muss er sich aber mit Tropensturm "Isaac" und einigen Demonstranten teilen. Von Verena Kuhlmann
Im Präsidentschaftswahlkampf in den USA beginnt die heiße Phase: Mitt Romney soll beim Wahlparteitag der Republikaner in Tampa von den Delegierten zu ihrem Präsidentschaftskandidaten gewählt werden. Damit wird er Herausforderer des amtierenden Präsidenten Barack Obama.
Bei der Wahl Romneys und seines Vizekandidaten Paul Ryan werden Delegierte aus allen 50 Bundesstaaten, der Hauptstadt Washington sowie fünf Überseegebieten ihre Stimmen abgeben. Am Wahlsieg zweifelt niemand, bereits in den Vorwahlen erreichte Romney die nötige Delegiertenmehrheit. Formell gilt Romney nach Angaben der republikanischen Partei aber erst als Kandidat, wenn er die Nominierung in seiner Rede am Donnerstag annimmt.
Der Parteitag ermöglicht es Romney, sich gut zwei Monate vor der Wahl unentschlossenen Wählern zu präsentieren und diese zu überzeugen. Die Veranstaltung, die eigentlich schon am Montag beginnen sollte, wurde wegen Tropensturm "Isaac" verschoben. Das große Unwetter fiel aus. Die Polizeibeamten, die dafür zuständig waren, Demonstrationen in Schach zu halten, wurden trotzdem ziemlich nass.