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6. Juni 2007, 09:45 Uhr

Cheney zündelt - gegen den Iran

Machtkampf im Weißen Haus? Jetzt soll US-Vizepräsident Cheney in seine letzte Offensive gehen - er will George Bush davon überzeugen, einen Militärschlag gegen den Iran zu führen. Doch noch hat Chefdiplomatin Condi Rice das Ohr des Herrn. Von Katja Gloger, Washington

Haben unterschiedliche Pläne für den Iran: US-Präsident Bush und Vize Dick Cheney (li.)© Mike Theiler/DPA

Steven Clemons ist das, was man in Washington einen echten "Networker" nennt. Schlaksig, charmant, immer ein bisschen übermüdet. Er ist überall, wo man sein muss. Alle kennen ihn, er kennt alle. Clemons leitet das "Amerika Strategie-Programm" bei der "New America Foundation", einem der neuesten und interessantesten Think Tanks der Stadt.

Er richtet Konferenzen aus und lädt zu kleinen Gesprächsrunden mit Politikern, ehemaligen Regierungsmitgliedern und Experten. Er gehört zu den besser informierten "White-House-Astrologen", die versuchen, zu ergründen, auf wen Präsident Bush gerade hört. Und deswegen merkten die politischen Beobachter der Hauptstadt auf, als Clemons neulich über einen Machtkampf im Weißen Haus berichtete: "Diplomatie oder Bomben?" lautet die gefährliche Frage. Es geht um die Iran-Politik des Präsidenten.

Zwei Lager buhlen um Bushs Gunst

Zwei Lager sollen da um die Gunst des obersten Chefs buhlen. Auf der einen Seite die mal wieder zur politischen Realistin bekehrte Außenministerin Condoleezza Rice und ihre Mannen, unterstützt von CIA-Direktor Michael Hayden und dem neuen Verteidigungsminister Robert Gates. Man wandle auf dem "Pfad der Diplomatie", säuseln sie seit Monaten. Rices Frontmann dabei: der unermüdlich eloquente Staatssekretär Nick Burns. Er verkündet der ganzen Welt den neuen, soften Kurs - und jammert, die wolle gar nicht zuhören.

Die "Diplomaten" fordern weitere - schärfere - UN-Sanktionen gegen den Iran, um Teheran von nuklearen Ambitionen abzubringen. Zugleich signalisieren sie Gesprächsbereitschaft. So wie neulich, als man sich gar in Bagdad traf, um über die Sicherheitslage im Irak zu reden. Es waren die ersten offiziellen Gespräche zwischen dem Iran und den USA seit 27 Jahren. Es kam zwar nichts dabei raus, und man ist immer noch Lichtjahre von echten Verhandlungen entfernt - aber immerhin. Vor allem aber will man unbedingt glauben machen, "Condi" habe das Ohr des Präsidenten.

Der hatte Ende des vergangenen Jahres seine Generäle im "Tank", dem abhörsicheren Raum des Pentagons, nach dem Erfolg eines Militärschlages gegen die Nuklearanlagen des Iran gefragt. Man könne einen verheerenden Luftschlag führen, lautete die Antwort der Militärs, doch aufgrund mangelnder Geheimdienstinformationen sei es keinesfalls sicher, dass man die nuklearen Anlagen des Iran auch wirklich zerstören würde. Alle Generäle hätten sich gegen einen Militärschlag ausgesprochen, heißt es.

Perfide Pläne

Doch die Befürworter der militärischen Option scheinen gerade in ihre letzte Offensive zu gehen - Vizepräsident Richard Cheney und seine Vertrauten aus dem Lager der "Neocons". Seit Wochen ziehen sie durch Washington und verbreiten - natürlich streng geheim, damit es möglichst schnell öffentlich wird - der "Vepee" (Vice-President) sei unzufrieden mit der momentanen diplomatischen Verzückung seines Vorgesetzten. Cheney plane gar, wie ein Langstreckenläufer, einen Schluss-Sprint: So könne ein überraschender Raketen-Angriff auf die iranische Nuklearanlage Natanz durchgeführt werden - eventuell mit Unterstützung Israels. Und dann, so die perfide Kalkulation, sei eine Eskalation quasi programmiert.

Dort, in Natanz, laufen mittlerweile 1300 Gaszentrifugen zur Urananreicherung. Mit ihnen kann man das Material für Atombomben produzieren.

Zwar versichern die meisten Experten, es könne noch rund fünf Jahre dauern, bis der Iran die Bombe habe - doch Natanz scheint Cheneys "rote Linie" zu sein. Das Argument: Wenn iranische Militärs in Natanz erst einmal das Know-how über industrielle Uran-Anreicherung gewonnen habe, sei es zu spät. Dann sei die Bombe nur noch eine Frage der Zeit. "Der Vizepräsident ist überzeugt, sein Chef mache einen katastrophalen Fehler, wenn er an eine diplomatische Lösung glaubt", sagt Steve Clemons nach seinen Gesprächen mit Cheney-Vertrauten.

Und immer beunruhigender, immer schriller, werden die Nachrichten aus der Region. Der Iran, so melden US-Geheimdienste, beliefere irakische Aufständische mittlerweile schon mit "Fajr-3" -Raketen, deren Reichweite knapp 50 Kilometer beträgt. Drei davon sollen bereits auf Ziele in Bagdads Grüne Zone gerichtet worden sein - eine verfehlte die US-Botschaft nur knapp. Nebenan, in Afghanistan, unterstütze Teheran jetzt sogar die ehemaligen Todfeinde, die Taliban, mit gezielten Waffenlieferungen. So sollten die USA auch in Afghanistan destabilisiert und gedemütigt werden. In Teheran wurden vier US-Bürger verhaftet. Zwei von ihnen, darunter die renommierte Nahostexpertin Haleh Esfandiari, sitzen im berüchtigten Evin-Gefängnis. Man wirft ihnen vor, gegen den Iran zu konspirieren und einen Putsch inszenieren zu wollen. Und fordert die Freilassung von fünf angeblichen iranischen "Diplomaten", die von US-Truppen im Irak verhaftet worden waren.

Die USA wiederum verkünden öffentlich, 75 Millionen Dollar für "Regime Change" im Iran zur Verfügung zu stellen, vor allem für ein Fernsehprogramm. Außerdem soll Washington Aufständische im Norden des Iran unterstützen. Und mittlerweile patrouillieren zwei US-Flugzeugträger im Persischen Golf vor der Küste des Iran. Die Spirale dreht sich: Schon fordert der einflussreiche Senator und ehemalige demokratische Vizepräsidentschaftskandidat Joe Lieberman öffentlich einen Militärschlag: "Wir müssen darauf vorbereitet sein, einen aggressiven Militärschlag gegen den Iran zu führen, um zu verhindern, dass der Iran weiterhin amerikanische Soldaten im Irak tötet", sagte er am vergangenen Sonntag in einer TV-Talkshow. "Das würde einen Luftschlag gegen Trainingscamps beinhalten."

"Gärende Konfrontation"

Die Situation droht zu eskalieren, mahnte Anfang dieser Woche Friedensnobelpreisträger Mohamed al Baradei, Direktor der UN-Atomaufsichtsbehörde IAEA: Er sehe eine "gärende Konfrontation", die dringend "entschärft" werden müsse. Der Iran, so al Baradei in einem Bericht an die IAEA, könne bis Ende dieses Jahres bereits 8000 Gaszentrifugen in Betrieb haben. Und wenn die störungsfrei funktionieren, dann produzieren sie genug angereichertes Uran für drei Bomben pro Jahr.

Ausdrücklich warnt al Baradei vor einer militärischen Konfrontation: Man dürfe den "neuen Verrückten" nicht noch mehr Argumente liefern. Wer diese "neuen Verrückten" seien? Dazu äußert sich der UN-Mann nicht. Doch er lässt keinen Zweifel daran, dass er die nicht nur in Teheran wähnt.

Noch, so scheint es, hält sich George Bush an "Plan B": Vor kurzem soll er eine geheime, so genannte "nicht letale" Destabilisierungs-Kampagne gegen den Iran autorisiert haben, meldete der Fernsehsender ABC. Die CIA-Operation umfasse Propaganda, Desinformation sowie Währungs- und Finanzmanipulationen.

Doch einer wie Richard Cheney wird sich damit nicht zufrieden geben.

Katja Gloger

Katja Gloger Die US-Hauptstadt ist ein politisches Haifischbecken, in dem getuschelt, geschmiedet, verschworen und gestürzt wird. Mittdendrin: Katja Gloger. Die stern-Korrespondentin beobachtet in ihrer Kolumne "Washington Memo" den Präsidenten und beschreibt die, die es werden wollen. Dazu der neueste Klatsch aus dem Weißen Haus und von den Fluren des Kongresses.

Von Katja Gloger, Washington
 
 
KOMMENTARE (10 von 14)
 
thomas1417 (14.06.2007, 14:24 Uhr)
Cheney zündelt - gegen den Iran
Eins muß man diesem Superman lassen! Er hatte doch schon immer eine verdammt gute Nase, wenn es darum geht im Schurkenland, ein paar verrostete Dollar zu verdienen (Kollateralschäden inklusive)! Da wird die Achse des Bösen wohl noch zum Exportschlager der USA.
Da lohnt sich vielleicht den Aktienkurs von Halliburton usw. auf die Watchliste zu setzen. Schade, dass Herr Cheney keine eigenen Kinder auf solche Missionen schickt muß, dann wäre er sicherlich etwas zurückhaltender.
Gruß
thomas
Punito (14.06.2007, 13:45 Uhr)
Was ist Wahrheit ?

Es ist an der Zeit , das die Bürger der U.S.A. bei der nächsten Präsidentenwahl dem Treiben der Republikaner ein Ende bereiten .
Es ist an der Zeit den fanatischen
Eiferern im Orient den Nährboden
der Völkerverhetzung zu entziehen .
Jedes Unternehmen , das mit den
Kriegstreibern in geschäftlicher Verbindung steht gehört beim internationalen Gerichtshof in Den Hag angeklagt und verurteilt .
Nun ist es doch so , das die Führung derU.S.A. auf Grund ihrer Lügengebilde in Sachen Irak genauso
vor dem Kadi gestellt werden müssten ,
wie die Osma Bin Ladens der islamischen Welt .
Die internationalen Verwicklungen
von denen immer häufiger geredet
werden sin das Ergebnis von Macht und Profitgier einiger weniger der Weltbevölkerung .
Doch damit erzähle ich auch nichts Neues .
Die Frage die sich mir stellt
lautet :"WAS IST WAHRHEIT ?"
DerJurist (14.06.2007, 13:04 Uhr)
Schwierige Lage
Nun, ich bezeichne mich durchaus als einen sehr großen Bush Kritiker. Auch stößt mir der Gedanke, Cheney habe wohl eher die Rendite der großen Rüstungskonzernen im Auge die seine Mannen einstreichen werden statt tatsächliche Interessen der Amerikaner, sauer auf.
Allerdings kann ich mich auch nicht so richtig an den Gedanken gewöhnen einen nuklear bewaffneten Iran zu sehen. Das Diplomatie in diesem Fall zeitverschwendung ist, dürfte klar sein.
Nun, worum geht es tatsächlich ? Warum möchte der Iran die Bombe ? Um Israel auszulöschen ? Ich glaube nicht. Auch wenn oft angedeutet wurde dies gerne einmal zu tun. Natürlich möchte man Israel schaden. Aber dies mit Atomwaffen zu tun schädigt den Iran nur selbst. Kämpfer, Waffen und Geld zu schicken geht nur bedingt, denn man setzt sich dabei dem Potential der USA und Israel selbst aus.
Hätte man nun aber selbst Atomwaffen und greift Israel damit an, schlägt dies Land oder die USA zurück. Hat man aber Atomwaffen und greift Israel mehr oder weniger verdeckt konventionell an, werden weder die Israelis, noch die Amerikaner nuklear antworten. Im Gegenteil, diese Bedrohungskulisse versiegt sogar ein wenig.
Man könnte seinerseits das Einflussgebiet sehr stark ausweiten, die Nachbarstaaten erpressen etc. Darum geht es tatsächlich. Wollte man nur ein oder zwei Bomben für Israel gewinnen, könnte man diese sicher auch irgendwie von Pakistan oder der russischen Mafia besorgen.
Countryjoe (14.06.2007, 12:54 Uhr)
Demokratie?
An welchem Ort der Welt ist die Demokratie wohl noch ferner als in Washington? Aber was soll man von den Erfindern des Lobbyismus schon erwarten...
bR4iNST0RM (14.06.2007, 12:04 Uhr)
Traurig!
NOCH macht der Bush nichts! Betonung liegt hier klar beim NOCH! Und ich denke, dass selbst Bush noch soviel Resthirn über hat und keinen offenen Krieg riskieren wird. Denn, und dass sollte auch der Bush und die anderen Überbezahlten merken, Terror kennt keine Grenzen, keine Sicherheitsmerkmale, keine sozialen Strukturen, kein Recht, keine Pflicht und auch sonst kein „theoretisches“. Die Praxis ist das ultimative Chaos herzustellen, um an anderen Orten zum Erfolg zu kommen. Während im Irak die X-te Bombe von den sogenannten „Terroristen“ detoniert, werden in anderen Bezirken wichtige Positionen neu besetzt, geputscht oder öffentlich Fehlinformationen propagiert. Medien sind hier nicht unschuldig, jeder hat bekanntlich seinen Preis. Und wenn das Leben bedroht ist, ist der Mensch zu allem bereit. Die heutige „Taktik“ ist täuschen, intrigieren, desinformieren, bestechen und drohen.
Zum „Vorbild“ Hitler: Völlig daneben! Ich bin zwar nicht für Bush, aber das ist mal echt ein zacken zu heftig! Der braune Gasmann ist bislang unvergleichbar grausam berechnend gewesen.
Vom dritten Weltkrieg brauchen wir gar nicht sprechen. Gesetz dem Fall es passiert, ist die Erde eh im Eimer. Da gibt es keinen Sieger, nur Verlierer.
waelder (14.06.2007, 11:47 Uhr)
Iran und Atomwaffen
Israel, Pakistan, Indien, China, USA, Russland, Großbritannien, Frankreich - alle haben Atomwaffen, haben sie getestet, halten fremdes Land besetzt und haben von sich Militärinterventionen begonnen. UN-sanktionen: keine!
Das Regime der Mullahs im Iran, unterdrückend und intollerant wie es ist, kann keines dieser Attribute für sich verbuchen. UN-sanktionen: ja!
Wenn es um die Ansicht geht, dass Israel als Staat in seiner jetzigen Form zu vernichten sei, warum werden dann nicht Brunei und Indonesien bedroht?
Iran hat viel Öl, ebenso wie Irak. Darum geht es. Denn wenn andere Maßstäbe gelten würden, dann wäre West-Sahara schon lange selbständig und Mugabe längst nicht mehr im Amt.
manndernichtdaist (14.06.2007, 11:15 Uhr)
Glaubt ihr wirklich
dass jemand der die Atombombe besitzt das Ding auf andere in der heutigen Zeit noch wirft?
Könnt ihr vergessen...
EMP ist die Wunderwaffe der heutigen Zeit. Alles andere sind Massenvernichtungswaffen, die letztendlich auf das eigene Volk zurückschlagen wird.
Denn wirft der Iran eine A-Bombe, wirft die halbe Welt zurück. Wirft die USA aber eine, können nur wenige zurückwerfen, da sie ja alle unten halten.
Gebt niemals einem Land zu viel Macht. Mit Guantanamo haben wir schon eine menschenverachtende Einrichtung.
Wir haben alles schon hinter uns, wir haben dafür bezahlt. Also lasst es nicht noch einmal geschehen.
European (14.06.2007, 10:49 Uhr)
Nicht wirklich viele Optionen
Man mag über Bush sagen was man will. Ich persönlich mag ihn gar nicht, aber das Iran Problem hat leider katastrophale Ausmaße angenommen und wird zur existenziellen Frage für Israel. Feststeht daß Iran zurzeit keine Nuklearwaffen besitzt, es sollte jedoch allen Klar sein, daß zwischen dem Inbesitzkommen und dem Gebrauch dieser Waffe einpaar Tage, oder Wochen liegen werden. Die Frage ob ist nicht vom Belang sondern wann. Was wird geschehen wenn Iran zur Vernichtung Israels ausholt ? Wer wird Israel helfen und wie ? Leider gibt es nicht viele Optionen. Sollte Iran angreifen wird von Israel nicht viel übrig bleiben. Die Hilfe wird sich damit auf Rotkreuzschiffe und humantäre Hifsgüter für die Paar übrig gebliebenen beschränken müssen. Sollte es dennoch zum Gegenschlag der USA kommen wird, es der Aufschlag zum dritten Weltkrieg. Christentum gegen den Islam. Wie im Mittelalter und mindestens genauso lang und schrecklich. Sollte Israel präventiv losschlagen wollen, wird es mit konventionellen Waffen kaum etwas ausrichten können. Sollte Israel präventiv seine Nuklearwaffen einsetzen, so gebe es eine noch stärkere Isolation Israels und der Nahostkonflikt wurde sich auf die gesamte Region ausbreiten. Diese Situation heißt: "Schach".
Am Liebsten wurden die USA das Problem ignorieren habe sie doch ausreichend Probleme auf der Afghanischer und Irakischer Front – das geht aber leider nicht. Ein Präventivschlag der USA. wurde Monatelanges Bombardement Irans nach sich ziehen, nur so kann das weit verstreute Atomprogramm wesentlich beeinträchtigt werden. Kann Amerika so etwas nach einem Fiasko im Irak noch vertragen? Sollte es keinen Präventivschlag geben gehört Israel jedenfalls schon bald zur Geschichte.
Alle Optionen sind so gesehen schlecht, außer der die es noch nicht gibt.
Ernst1 (14.06.2007, 10:46 Uhr)
Iran muss die Atombombe bekommen
Sonst haben Sie nie Ruhe vor den Amerikanern. Bestes Beispiel ist doch Nord korea. Seit dem die die Atombombe haben, haben die doch Ruhe vor Bush. Und genauso muss es auch der Iran machen.
trollpatsch (14.06.2007, 10:44 Uhr)
Marginalitäten mal beiseite ...
(Bitte Löschen falls doppelt, Danke!)
Letzendlich basieren diese Kommentare auf einem Flashback, ausgelöst durche eine 'unglückliche' Formulierung. Wobei jene durchaus schon symptomatisch ist, da erstaunlich instinktlos - aber Staunen ist uncool.
Das wirklich große Problem sehe ich darin, dass hinter den Ansätzen dieser Neocons, hinter all den vermuteten oder tatsächlichen Vorwänden, persönlichen Vorteilen usw., dass sich dahinter (umso schlechter wahrnehmbar also) auch eine gewisse Wahrheit verbirgt.
Dass Bush und Cheney vielleicht tatsächlich gemeine Lügner, Betrüger und menschenverachtende Massenmörder und Kriegsverbrecher sind, ändert ja nichts an der Tatsache, dass Menschen wie Hussein, Ahmachdinednass, Gaddafi oder Musharraf (bzw. die hinter ihnen stehenden Systeme) extrem gefährlich und unkalkulierbar sind bzw. waren, die sich über jegliche 'diplomatische Anstrengungen' vergnüglich ins Fäustchen lach(t)en und dabei schamlos mit ihrem hiesigen Image als harmlose Knallchargen kokettieren.
Und die einzigen, die solchen Leuten Kontra bieten können, sind Bush und Cheney? Mein Gott! Da haben wir aber ein Problem ...
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