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Israel geht in die Offensive im Gazastreifen

Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sollen am Samstagmorgen mindestens acht weitere Menschen getötet worden sein. Kampfflieger bombardierten auch das Regierungsgebäude der Hamas.

  Israel verübte seit Mittwoch 830 Angriffe auf den Gazastreifen. Die Hamas feuerte ihrerseits seither mehr als 350 Raketen auf Israel ab.

Israel verübte seit Mittwoch 830 Angriffe auf den Gazastreifen. Die Hamas feuerte ihrerseits seither mehr als 350 Raketen auf Israel ab.

Bei neuen israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen sind am frühen Samstag laut palästinensischen Rettungskräften mindestens acht Palästinenser getötet worden. Drei von ihnen seien Mitglieder des bewaffneten Arms der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas gewesen, teilten palästinensische Sicherheitskräfte mit. Demnach hielten sie sich zum Zeitpunkt des Angriffs in einem Flüchtlingslager im Zentrum des Gazastreifens auf. Fünf weitere Palästinenser wurde Rettungskräften zufolge bei zwei Angriffen auf den Süden des Gazastreifens getötet.

Die israelische Luftwaffe setzte ihre seit Mittwoch andauernde Luftoffensive gegen die Hamas im Gazastreifen auch am Samstag weiter fort. Nach Angaben des Staatsfernsehens wurden während der Nacht etwa 180 Angriffe geflogen. Der Armee zufolge gab es seit Mittwoch mehr als 830 Angriffe auf den Gazastreifen. Die Hamas habe seither mehr als 350 Raketen abgefeuert, von denen mehr als 200 abgefangen worden seien, sagte eine israelische Militärsprecherin.

Am Freitag hatten Raketen die Großräume von Jerusalem und Tel Aviv erreicht. Nach palästinensischen Angaben bombardierte die israelische Armee in der Nacht mehrfach die Regierungszentrale der Hamas in Gaza, Augenzeugen berichteten von schwersten Schäden an dem Gebäude.

Tunesischer Außenminister in Gaza

Nach Angaben des israelischen Militärs sollen das Büro des Ministerpräsidenten Ismail Hanijeh, das Innenministerium und ein Gebäudekomplex der Polizei bombardiert worden sein. Vollständig zerstört wurde in den frühen Morgenstunden das dreistöckige Haus eines Hamas-Funktionärs. Rettungskräften zufolge wurden mindestens 30 Menschen aus den Trümmern gezogen. Ein Sprecher der israelischen Armee sagte, nach einer relativ ruhigen Nacht sei das Raketenfeuer in Richtung Israel wieder stärker geworden. Die Angriffe seien aber immer noch geringer als an den vorangegangenen drei Tagen.

Nach Hamas-Angaben wurden seit Beginn der israelischen Luftattacken im Gazastreifen 38 Palästinenser getötet, die Hälfte davon Zivilisten, darunter acht Kinder und eine schwangere Frau. Auf israelischer Seite starben am Donnerstag drei Zivilisten durch eine Rakete.

Trotz der anhaltenden Gewalt traf am Samstagmorgen der tunesische Außenminister in dem von der radikal-islamischen Hamas regierten Gazastreifen ein, um die Solidarität der arabischen Welt zu demonstrieren. Er wollte später Verwundete in einem Krankenhaus besuchen.

Panzer für eine Bodenoffensive

Im Konflikt mit der Hamas bereitet sich Israel auf eine mögliche Bodenoffensive vor. Dafür will Verteidigungsminister Ehud Barak statt 16.000 nun bis zu 75.000 Reservisten zu den Waffen rufen, wie aus politischen Kreisen verlautete. Nahe der Grenze zum Gazastreifen waren am Freitag Panzer und Panzerhaubitzen aufgefahren. Die israelische Armee sperrte drei Straßen für den zivilen Verkehr, die zu dem Küstenstreifen führen oder an ihn grenzen.

US-Präsident Barack Obama setzte sich in erneuten Telefonaten mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Ägyptens Präsident Mohamed Mursi für eine Deeskalation in der Gaza-Krise ein. Der ägyptische Ministerpräsident Kandil hatte am Freitag gesagt, sein Land sei zur Vermittlung bereit, um eine Waffenruhe auszuhandeln.

ivi/AFP/Reuters/Reuters

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