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In Rom hat am Montag der Welternährungsgipfel mit Beratungen über die Lebensmittelknappheit und Preisschwankungen bei Nahrungsmitteln begonnen.
Die wahre globale Krise ist eine humanitäre Krise: Erstmals in der Geschichte hungern über eine Milliarde Menschen. Es gibt Chancen, den Ärmsten der Armen zu helfen, doch sie werden nicht genutzt.
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat die Vereinbarungen des UN-Welternährungsgipfels als einen Erfolg im Kampf gegen den Hunger gewertet.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat zur Eröffnung des Welternährungsgipfels in Rom gefordert, die weltweite Nahrungsmittelproduktion bis 2030 um die Hälfte zu steigern. Für einen Eklat sorgte indes Simbabwes Präsident Robert Mugabe. Die britische Regierung erwägt, ihn mit einer ungewöhnlichen Maßnahme zu bestrafen.
Während sich der Welternährungsgipfel in Rom trifft, haben Hilfsorganisationen den Welthunger-Index 2010 vorgestellt. Die bittere Erkenntnis: Nach wie vor leiden fast eine Milliarde Menschen Hunger, vor allem die Situation der Kinder in Afrika und Südasien ist alarmierend.
Silvio Berlusconi unter Druck: Italiens Ministerpräsident spielt in gleich drei Prozessen eine Rolle. Im ersten geht es um Korruption, im zweiten um Steuerhinterziehung und im dritten um Anschläge der Mafia. Hier hat ein verurteilter Mörder eine brisante Aussage gemacht.
Der simbabwische Präsident Robert Mugabe hat die Bühne des UN-Welternährungsgipfels in Rom zu einer scharfen Attacke auf den Westen genutzt. "Neokolonialistische Feinde seines Landes wollten mit den internationalen Sanktionen gegen Simbabwe erreichen, "dass die von uns unternommenen Agrarreformen scheitern", sagte Mugabe am Dienstag.
Die Lage ist dramatisch: Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt leiden Hunger. Täglich sterben mehr als 24.000 Männer, Frauen und Kinder, weil sie nicht genug zu essen haben. Ein Kurswechsel in der Agrarpolitik der UN soll diesen Teufelskreis durchbrechen.
Papst Benedikt XVI. hat die Weltgemeinschaft zur Verantwortung im Kampf gegen die sich verschärfende Hungerkrise und zur Solidarität mit den ärmsten Ländern der Erde aufgerufen. "Hunger ist das grausamste und konkreteste Zeichen von Armut", sagte Benedikt am Montag auf dem UN-Welternährungsgipfel in Rom.
Auf dem Welternährungsgipfel in Rom kommen mehr als 40 Staaten zusammen. Die zentrale Frage dabei: Warum geht der Welt das Essen aus? Ralf Südhoff, Leiter des Welternährungsprogramms in Deutschland, fordert in einem Gastbeitrag für stern.de eine weltweite Agrarrevolution.
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