In Straßburg beginnt heute der erste »Weltkongress gegen die Todesstrafe«. Knapp zehn Tage nach der Hinrichtung des Oklahoma-Attentäters in den USA will die Versammlung ein weltweites Moratorium für die Hinrichtung von Strafgefangenen fordern.
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USA: Über 700 Hinrichtungen seit 1977
Knapp zehn Tage nach der Hinrichtung des Oklahoma-Attentäters Timothy McVeigh in den USA will in Straßburg der »1. Weltkongress gegen die Todesstrafe« ein weltweites Moratorium für die Hinrichtung von Strafgefangenen fordern. Vom 21. bis zum 23. Juni versammeln sich dazu in Straßburg mehrere 100 Staatsanwälte, ehemalige Todeskandidaten, Anwälte und Gegner der Todesstrafe aus Südafrika, den USA, Japan und Europa in Straßburg. Außer dem Moratorium wollen die Teilnehmer über weitere Strategien zur Abschaffung der Todesstrafe beraten.
Initiator des Kongresses ist die französische Menschenrechtsorganisation »Ensemble contre la peine de mort« (»Gemeinsam gegen die Todesstrafe«) zusammen mit dem Europaparlament, dem Europarat, dem Deutschen Bundestag den nationalen Parlamenten von Frankreich, Italien, Österreich, Portugal, Belgien sowie internationalen Organisationen wie Amnesty International und der Menschenrechts-Liga.