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Die blutigen Unruhen in Syrien bedrohen nicht den Weltfrieden - meinen Russland und China. So konnte sich der UN-Sicherheitsrat nicht auf eine Verurteilung einigen. Das Regime triumphiert.
Der Weg für die Entsendung einer 300 Mann starken Blauhelmtruppe nach Syrien scheint frei. Noch an diesem Samstag will der Sicherheitsrat in New York über ein entsprechendes Mandat abstimmen.
Mit einem klaren "Njet" stellt sich die UN-Vetomacht Russland im Syrienkonflikt gegen neue Sanktionen gegen das Regime von Präsident Assad. Doch warum ist Russland so stur?
Die Gewalt in Syrien hat 5600 Tote gefordert, sagen die UN. Doch ihr mächtigstes Gremium bleibt weiter stumm. Auch in der Nacht konnte sich der Sicherheitsrat nicht auf eine Syrien-Resolution einigen, weil Russland dem Textentwurf nach wie vor nicht zustimmen will.
Der neue Atomwaffentest Nordkoreas hat scharfen Protest auf der ganzen Welt ausgelöst. Am Abend veruteilte der Weltsicherheitsrat das Regime in Pjöngjang. Südkorea will sich nun einer US-Initiative gegen Massenvernichtungswaffen anschließen. Ein Schritt, den Nordkorea als "Kriegserklärung" versteht.
Ein Sprecher Gaddafis hat schwere Vorwürfe gegen die Nato erhoben. Bei Luftangriffen des westlichen Militärbündnisses in Sirte seien Wohnhäuser getroffen und 354 Menschen getötet worden.
Von den Vereinten Nationen hat der libysche Übergangsrat seine Anerkennung erhalten, zudem werden die Sanktionen gelockert. Doch in der Heimat stoßen die Rebellen auf Widerstand. Sie mussten sich aus Gaddafis Geburtsstadt Sirte und aus Bani Walid zurückziehen - planen aber schon den nächsten Angriff.
Während in Libyen der Sturm auf die letzten Gaddafi-Bastionen läuft, stärken die Vereinten Nationen den neuen Machthabern mit einem UN-Sitz und der Lockerung der Sanktionen den Rücken.
Die Allianz übernimmt das Kommando über den Einsatz in Libyen. Für das mächtigste Militärbündnis der Welt ist der Konflikt eine Zerreißprobe. Weil sie nicht schnell genug reagieren kann, drängen neue Mächte nach vorn.
Seit Monaten weigert sich Laurent Gbagbo, die Macht in der Elfenbeinküste an seinen Nachfolger Alassane Ouattara zu übergeben. Hunderte Menschen starben bisher bei Kämpfen in dem Land. Jetzt haben die Vereinten Nationen Sanktionen gegen den Wahlverlierer beschlossen.
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