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Republikaner Hagel soll US-Verteidigungsminister werden

Der ehemalige republikanische Senator Chuck Hagel ist Barack Obamas Favorit für das Amt. Doch die eigene Partei steht der Entscheidung kritisch gegenüber. Grund ist Hagels Einstellung zu Israel.

  Könnte der zweite Republikaner werden den Obama ins Pentagon holt: Chuck Hagel ist für das Amt des Verteidigungsministers nominiert

Könnte der zweite Republikaner werden den Obama ins Pentagon holt: Chuck Hagel ist für das Amt des Verteidigungsministers nominiert

Der Wunschkandidat von US-Präsident Barack Obama für das Amt des Verteidigungsministers muss mit erheblichem Widerstand aus dem eigenen Lager rechnen. Wie mehrere US-Medien am Sonntag berichteten, könnte Obama den ehemaligen republikanischen Senator Chuck Hagel zum Missfallen vieler Parteikollegen bereits am Montag nominieren.

Obwohl Hagel der Republikanischen Partei angehört, ist der 66-jährige Vietnam-Veteran im eigenen politischen Lager umstritten. Führende Republikaner halten ihn für zu nachgiebig gegenüber dem Iran und werfen ihm vor, nicht eng genug an der Seite Israels zu stehen. Viele konservative Republikaner stoßen sich zudem bis heute an Hagels Kritik an den Plänen des damaligen Präsidenten George W. Bush, die US-Truppen im Irak aufzustocken, um die Gewalt in dem Land in den Griff zu bekommen.

Der einflussreiche republikanische Senator Lindsey Graham bezeichnete Hagels mögliche Nominierung zum Nachfolger von Leon Panetta als "unglaublich kontroverse Wahl". Er werde "der Israel-feindlichste Verteidigungsminister in der Geschichte unserer Nation sein", sagte Graham dem Sender CNN. Er wisse nicht, ob er und viele seiner Kollegen dies hinnehmen könnten.

Auf Herz und Nieren geprüft

Graham kündigte eine harte Befragung Hagels im Senat an. Dieser hatte unter anderem als Senator in einem Interview einmal den Einfluss pro-israelischer Gruppen in Washington heftig kritisiert und über die "jüdische Lobby" geklagt. Der republikanische Minderheitsführer im Senat, Mitch McConnell, sagte dem Sender ABC, Hagel habe ein Recht auf eine faire Anhörung. Er werde jedoch genau zuhören, ob "Chucks Ansichten zu dem Job passen, für den er nominiert werden soll".

Hagel wäre nach Robert Gates der zweite Republikaner, den Obama an die Spitze des Pentagon holt. Er gilt als moderater, unabhängiger Kopf mit Neigung zu unverblümten Sprüchen. Sollten alle Demokraten im Senat zustimmen, bräuchte Obama nur noch eine Handvoll Republikaner, um die 60 Stimmen im Senat für die Bestätigung seines Kandidaten zu erhalten.

AFP/AFP

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