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17. September 2008, 08:40 Uhr

Eigene Beraterin zweifelt an McCain

Um die Wirtschaftskompetenz der Republikaner John McCain und Sarah Palin ist es nicht gut bestellt - sagt zumindest John McCains Beraterin. Beide könnten keine große Firma leiten, so Carly Fiorina. Sie muss es wissen: Fiorina hat den Computergiganten Hewlett Packard geleitet.

Carly Fiorina hat Zweifel an den unternehmerischen Qualitäten von John McCain© Brian Snyder/Reuters

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber John McCain und seine Vizekandidatin Sarah Palin haben nach Einschätzung ihrer eigenen Wirtschaftsberaterin keine unternehmerischen Qualitäten. Beide könnten keine große Firma leiten, erklärte die frühere Hewlett-Packard-Chefin Carly Fiorina im Rundfunk. Allerdings fehle auch dem demokratischen Kandidaten Barack Obama und seinem Vize Joe Biden das entsprechende Wissen.

"Ich glaube nicht, dass John McCain ein großes Unternehmen führen könnte", sagte Fiorina am Dienstag im TV-Sender MSNBC. Zuvor war sie im Radiosender KTRS gefragt worden, ob Palin ihrer Meinung nach über die nötige Erfahrung verfüge. Fiorina verneinte, betonte aber, die republikanische Politikern bewerbe sich auch nicht um einen Posten in der Wirtschaft. "Ein Unternehmen zu führen ist etwas anderes" als Politik, sagte die ehemalige Topmanagerin.

Obamas Wahlkampfteam zog nach Fiorinas Äußerung McCains Führungsqualitäten in Zweifel. "Wenn John McCains Wirtschaftsberaterin nicht glaubt, dass er ein Unternehmen leiten kann, wie in aller Welt kann er dann die weltgrößte Wirtschaft inmitten einer Finanzkrise führen?", erklärte Sprecher Tommy Vietor.

Fiorina wurde im Februar 2005 nach sechs Jahren an der Spitze von Hewlett-Packard als Vorstandschefin entlassen. Sie hatte versucht, den kalifornischen Druckerhersteller in einen Technologie-Giganten zu verwandeln und die IT-Branche 2002 mit der Übernahme des Konkurrenten Compaq in Staunen versetzt.

AP
 
 
KOMMENTARE (8 von 8)
 
ecomoc4u (17.09.2008, 22:33 Uhr)
gwg bush
das pentagon hat alleine einen schuldenberg von ca. fünf billionen us$ (five trillion us$). das geld ist nur noch papier, die FED druckt und druckt...
Johann58 (17.09.2008, 16:03 Uhr)
@gaga007
Der war ja wohl nicht ernst gemeint oder? Keine Ahnung von nicht aber davon jede Menge und das reicht dann aus um einen 300.000.000 Staat zu fuehren mit ein paar Beratern oder so Kapazitaeten wie Condi Rice.
@Gisella, dass Sex besser ist als Krieg haben sie schon im Antiken Griechenland gewusst.
Ich kann mich ueber die Wahlwerbespots von McCain und auch Obama geradezu kaputtlachen so schwachsinnig sind die. Da war der von Paris Hilton einfach Spitze. Zu Sarah Palin empfehle ich mal bei funnyordie.com reinzuschauen da gibt es erstklassige Parodien.
Gisella (17.09.2008, 11:37 Uhr)
@gaga007
-und wo hatte El Presidente Bush seine Fach-Berater?? Er hinterläßt einen ungeheuren Schuldenberg. Und das Land ist "kaputt".---Clinton und Gore haben das Land schuldenfrei hinterlassen- vielleicht war "SEX" besser als "KRIEG" .----Leider "schwappen" die Fehler der US Finanzpolitk auch auf Deutschland über und wir bezahlen-schon-wieder mit unseren Steuern.
inselkarl (17.09.2008, 10:24 Uhr)
Nichts Neues
Auch unsere Spitzenpolitiker könnten nicht mal ein Unternehmen von 100 Mitarbeitern leiten. Weder Merkel noch Steinmeier, geschweige denn Roth und Lafontaine könnten unternehmerisch tätig sein. Und das brauchen sie auch nicht. Wichtig ist, die Unternehmen nicht durch falsche Finanz- und Steuerpolitik zu behindern oder durch Enteignungsdrohungen in ihrer Tätigkeit einschnüren. Denn ohne wirtschaftliche Leistung der privaten Unternehmen und der Konzerne gäbe es weder soziale Teilhabe noch einen funktionierenden Staat.
ruebesamen (17.09.2008, 10:07 Uhr)
Kompetenz?
Das amerikanische Volk hat 2 Wahlperioden lang einem Präsidenten ohne jede Kompetenz den Vorzug gegeben. Nur in Hinsicht auf die Wirtschaft inkompetent zu sein ist doch ein gewaltiger Fortschritt.
Alexandros1gr (17.09.2008, 10:04 Uhr)
"Niemand kann und muß alles wissen "
@gaga007
Ja ja ,niemand muss nicht alles wissen .
Es reicht in Amerika wen man berater hat wie der Asoziale President Bush sie acht Jahre lang hatte.
Er hat 950 Miliarden Doller für "ausergewohnliche Belastungen" ausgegeben (Irak und die Chemie LÜGE)
die der Steuerzahler zahlen musste .
In die Richtung steuert McCain auch
screne (17.09.2008, 09:44 Uhr)
Carly Fiorina...
... ist offenbar keine Politikerin, sonst würde sie wohl nicht freiwillig dem gegnerischen Lager Munition frei Haus liefern LOL
Naja Wahlkampf ist das, da kann man nix drauf geben.
gaga007 (17.09.2008, 09:01 Uhr)
Niemand kann und muß alles wissen ...
... es reicht, wenn er fachliche Kompetenz an seiner Seite hat - das gilt auch für Präsidenten !
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