Die Regionalwahlen in Frankreich endeten für die Regierungspartei in einem Debakel. Präsident Nicolas Sarkozy reagierte umgehend: Er entließ mehrere Minister und stellte sein Kabinett neu auf.
Das Ergebnis war eine schallende Ohrfeige für den Präsidenten und sein bürgerlich-rechtes Regierungsbündnis: Nicolas Sarkozys UMP wurde bei den Regionalwahlen in Frankreich abgestraft, die Sozialisten stärkste Partei. Doch Sarkozy ficht das alles nicht an.
Eine Büroangestellte springt aus dem Fenster, ein Mitarbeiter rammt sich während einer Konferenz ein Messer in den Bauch: In den vergangenen 18 Monaten nahmen sich 23 Beschäftigte der France Telecom das Leben. Jetzt reagiert die Regierung in Paris.
Immer wieder nehmen wütende Arbeiter in Frankreich Manager als Geiseln oder drohen, Fabriken zu sprengen. Brennpunkt ist seit Wochen Châtellerault. Die Regierung in Paris schwankt zwischen Entgegenkommen, Verurteilung und Aussitzen. Eine wirkliche Strategie gegen die Proteste gibt es nicht.
Es ist bereits das dritte Mal während seiner Amtszeit: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat eine große Kabinettsumbildung bekanntgegeben. Acht Ministerposten werden umbesetzt. Unter den neuen Regierungsmitgliedern ist auch ein Verwandter des früheren Präsidenten François Mitterrand.
Die französischen Wähler haben ihrem schillernden Pop-Präsidenten Nicolas Sarkozy eine ordentliche Ohrfeige verpasst. Bei den Kommunalwahlen haben sie seine Partei abgestraft. Jetzt hat Sarkoy einen Imagewandel bitter nötig: Mit den bisweilen halbseiden wirkenden Posen muss jetzt Schluss sein.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Demonstranten Frankreich Herr Präsident Paris Regionalwahl Selbstmord Suizid UMP Wahlbeteiligung Wahlen
Bernard Kouchner Brice Hortefeux Bruno Le Maire Christine Lagarde Claude Guéant François Baroin François Bayrou François Fillon François Hollande François Mitterrand Frédéric Mitterrand Hervé Morin Jacques Chirac Jean-Louis Borloo Jean-Marie Le Pen Martine Aubry Michael Sommer Nicolas Sarkozy Pierre Lellouche Rama Yade
10:39 De Maizière stellt Bedingungen für weiteres Afghanistan-Engagement
10:22 Brasilianer feiern Protest-Erfolg und randalieren weiter
09:25 Streit um Taliban-Verhandlungen
08:29 FBI bestätigt Drohneneinsatz innerhalb der USA
21:54 Regierungen und EU-Parlament einigen sich auf Finanzplanung
19:49 Syriens Opposition hält an militärischer Option fest
16:22 Randale überschatten friedliche Proteste in Brasilien